George Eliot – «Middlemarch»
Ich werde meine Meinung über die Unfähigkeit der Frauen in der Literatur, egal ob Sachbücher, Romane oder Gedichte niemals ändern.
Aber ich muss zugeben, dass die sich als Mann ausgebende Frau Mary Ann Evans mit dem Roman «Middlemarch» das beste Buch nach CELINE «Reise ans Ende der Nacht» schrieb.
Dagegen ist der lausige Dreck von «Ulysses» von James Joyce, wie schon in jener Kritik geschrieben, zum Fortwerfen.
Was macht das Werk von Frau George Eliot so wertvoll und was wertet das Werk ab?
Entgegen dem idiotischen Vorwort vom Elsi Bronfen der UNI Züri geht es nicht um die gesellschaftlichen Fähigkeiten der Weiber und ihrer Natur in der Welt.
Wäre der Inhalt des Buches reduziert auf diesen Me Too Bullshit, hätte ich es an die Wand geknallt.
Zwischentext:
Es scheint, dass die Frau Eliot-Evans beweist, dass ich mich irre in der Behauptung, Frauen von Rang seien immer blöder und denkunfähiger als hoch intellektuelle Männer.
So sehe man die Texte von Wagenknecht, Sibylle Berg, Eliot oder Vilar als Beispiele. Man lese meine Kritiken zu diesen Frauen und merke: Sie sind gescheit, aber erkennen die höhere Wahrheit nicht.
Eliot zum Beispiel hat ein Schema, welches man nach 20 Seiten erkennt und sie zieht es durch auf 1200 Seiten ihres Romans: Alltagsszenen, Gesellschaftskritik, ihr Fundus einer privilegierten Hure in Literatur und Kunst – und fertig ist ihr Kunstwerk. Zwar besser als Popper, Pinker, Joyce oder andere Bluffer, aber eben nur «weibisch» auf dem Niveau eine MeToo Weiberschaft der Political Correctness – Merkmal von einem Wesen, welches nicht mit dem Gehirn denkt, sondern mit dem Arsch.
Klar doch, die Männer schufen die alles vernichtende Technik und Waffen und Banken – aber die Weiber machten fröhlich mit, solange ihnen der SEX zusagte und sie befriedigt wurden. Mit der Machtbeteiligung erkenne ich: Weiber sind die noch blöderen Männer!
Urtext:
Es fing damit an, dass ich feststelle, dass das Buch 1200 Seiten hat, kaum zu tragen.
Dann die Enttäuschung: Von einer Frau geschrieben!!
Lange auf die Seite gelegt und alle anderen Bücher zuerst gelesen, unter anderem den überschätzten Text von «Alexis Sorbas».
Dann begann ich wahlweise ins Buch von Eliot zu kucken und blieb jedes
Mal mit offenem Mund nach einigen Sätzen stehen.
Eines Tages fasste ich den Mut, das Buch zu lesen – die erste Seite nahm mich gefangen und ich war verloren.
Was mir noch nie gelang, ausser bei Céline: Ich vergass mich während der Lektüre und es wurde mir klar was ich seit 40 Jahren schreibe:
Die Menschheit erreichte um 1800 den Höhepunkt von Intelligenz und Kultiviertheit und seither ging es senkrecht hinab und die Menschheit verblödete immer mehr bis heute.
Dies bestätigt sich mit dem etwa 1850 oder etwas später geschriebenen Roman:
Natürlich kennt die Eliot als Frau genau die Wünsche, die Natur, die Denkweisen der Weiber aus allen Klassen, vom Adel, über die Reichen nach unten zu den Mitläufern bis zu den Elenden und Huren war ihr alles klar.
Ihre Analysen der Natur des Weibes ist unübertroffen.
Zusätzlich beschreibt sie die Männer wie sie sind, aber nicht nur ihre Natur allein, ihren Intellekt, ihre Wünsche und Illusionen was die Frau angeht, sondern sie entfaltet eine philosophische Reise und kulturelle Kenntnis, die sogar mich bei weitem übertrifft.
Hier kommt zu Vorschein, wie unglaublich viel Zeit die Menschen der höheren Klassen hatten um jene Zeit - ohne TV, blödsinnige Jobs, Autos und Flugis und anderen Dreck um jene Zeit, als die Modernität und Industrialisierung eben erst begonnen hatte.
Das Gesamtgemälde der Mary Ann ist so vielfältig, wahr, tiefsinnig, unparteiisch, gesellschaftskritisch und ironisch bis sarkastisch, dass ich auf jeder Seite ungeheuerlich lachen musste und immer wieder an den Rand schrieb: «genial».
Die Schwäche des Buches ist nicht die Schuld der Eliot, sondern der Frau an sich:
Man muss wissen, dass wir einen Roman vor uns haben, aber auch als philosophisches Fachbuch wäre nichts Anderes herausgekommen:
Ich behaupte seit 30 Jahren, dass Frauen NIEMLAS gesamtheitlich denken können, nur an Gefühlen und Menschen und Gesellschaft interessiert sind und die Systeme der Erde nicht begreifen und jeden Blödsinn eines Status quo akzeptieren und sich niemals denken können, dass heute die gesamte Menschheit verreckt und dies schon bei den Alten Griechen klar hätte sein müssen.
Dass die Männer noch blöder sind, ausser einigen 100 Menschen in der Weltgeschichte, widerlegt mein Urteil zur Frau und Hure niemals.
Aber es ist auch so, dass ich sanfter werden muss.
Ich muss begreifen, dass «der Mensch» nun mal so ist, wie er ist, die Frauen können nicht abstrakt denken, die Männer wollen nur Geld und Macht und Kriege - und die Götter existieren nicht.
Na ja, was uns bleibt sind die etwa 80 Jahre an Leben und der Tod und das Grosse Verrecken der Mönschheit im 21. Jahrhundert.
Dies ist NICHT die Schuld der George Eliot - sprich Mary Ann Evans.
Man sollte sie lieben.
Renée Delavy – Côte d’Azur
written in Middlemarch 2021
Tatsache:
Eines meiner Werke zu begreifen, schafft aus einer Million höchstens ein Mann.
Die Werke Eliots zu begreifen, schafft aus 1000 Personen ein Mann und
keine einzige Frau. Sie kapiert die gesellschaftliche Seite und überliest jede
philosophische Feinheit mit Leichtigkeit. Mary Evans war ein Phänomen.
Vergleich Eliot zu Céline
Es gibt keinen sinnvollen Vergleich in der Qualität in Romanschriftstellerei der zwei Schreiber:
Eliot als Frau erkennt nur etwa 5 Ebenen des Schreibens
In hervorragender Sprache schildert sie die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Gemütslage und die irren Gefühle der Personen, die Schicksale in ihrer Zeit und dies überdeckt mit kulturellen und philosophischen Gedanken von minderer Qualität.
Es ist das Ewig-Gleiche und verleidet mit der Zeit, ausser man lebte im 19. Jahrhundert und hatte viel Zeit zum Lesen oder war eine dumme Frau, die sich in Tränen auflösen konnte, über 1200 Seiten.
Céline als bester Schriftsteller aller Zeiten kennt 20 Ebenen:
Was für ein Unterschied zu Eliot!
Er kennt auch die Ebnen von der Dame Eliot oder Mary Ann Evans, aber darüber hinaus geht es mit der unglaublich gescheiten Erklärung von Kriegen, des Lebens eines Europäers in der Wildnis Afrikas, die Zeit des Wahnwitzes vor dem Neoliberalismus in Detroit, das grauenvolle Leben in Paris unter einer Gesellschaft von Idioten und Egoisten, auch in Armutsvierteln, die Traurigkeit und Raffiniertheit des Lebens unter Ärzten, die totale Armut der Kranken, haufenweise philosophische Hinweise auf sein Zeitalter und die Voraussicht auf was noch an Schrecklichem kommen könnte.
Der Schluss des Buches ist ein Kunstwerk, welches zuinnerst aufwühlt und endlich begreifen lässt, was ein Menschenleben und dessen Tod und Erbe ist.
Céline ist ein Genie und aller andere als ein Antisemit, weil er erahnen konnte, dass die Juden die Menschheit vernichten werden im 21. Jahrhundert mit ihrer korrumpierenden Schlauheit, kopiert aus den Protokollen der Weisen von ZION.
Damit endet meine Betrachtung, und kein Schwein der Debilen wird je
etwas begreifen...