Roman «Alexis Sorbas»
Sinnbild des Zusammenbruchs der heutigen Zivilisation
Ausgangslage
Eigentlich ist der Roman nur berühmt über den gleichnamigen Film mit Anthony Quinn und der berühmten Tanzszene auf Kreta gegen Ende des Films aus Hollywood.
Aber es handelt sich auch um den Lieblingsfilm und somit auch Buch meiner Freundin und meines Hundes, der eben aus Kreta kommt und heisst: «Alexis Sorbas» - kein Witz.
Deshalb bin ich verpflichtet, nachdem ich drei Bücher der Kritiken über berühmte VIPs und Philosophen und das Buch «Vom Sinn und Unsinn der Literatur» geschrieben habe, eben auch diesen Roman zu besprechen und eine Studie über dessen Sinn zu unternehmen.
Die Handlung des Romans
Ein junger Romanschriftsteller kauft sich ein Bergwerk auf der Insel der Griechen «Kreta» und findet zufällig einen kuriosen alten Mann und Haudegen mit Namen «Alexis Sorbas», der sich im Minenwesen auskennt.
Der Roman scheint sich um die Ausbeutung der Mine am Meer und den Bau einer Transportseilbahn zu handeln, aber eigentlich soll der Sinn von Leben und Tod, Sex und Frauen, Glücklichsein in Armut, Feinheiten von Festen und Essen und Schreiben dargestellt werden, also irgendwie als Spiegel des Lebens im Alltag - der gesamten Zivilisation.
Dies geschieht in naiver Weise, indem das leichte Leben ohne viel Gedanken über das Sein am besten zu gelingen scheine, mit viel Liebe unter den Geschlechtern, Musik, Tanz, Singen, sich keine unnötigen Sorgen machen und zu verstehen, dass alles, das ganze Leben sehr schnell vorbeigeht für alle Menschen und Tiere - und nichts mehr übrigbleibt.
Da bleibt dann die Schlussszene des Tanzes von Sorbas mit seinem Kumpan als Sinnbild unserer Existenz, wenn gleichzeitig der Zusammenbruch der Seilbahn «erfolgt», was zuerst zu Schrecken und dann zu grossen Gelächter führt und es bestätigt sich, wie sinnlos alles Streben nach Reichtum sei und es nur darum gehen kann, trotzdem im Glück und in Freundschaft und Liebe weiterzuleben.
Der Spiegel im CRASH unserer Zivilisation
Hier kommt der Gedanken der Perfektion unserer heutigen Gesellschaft ins Spiel, wo in Zeiten von Corona und dem totalen Crash und Niedergang der gesamten Weltgesellschaft eben auch die gesamte Welt, also von mindestens 99,999 Prozente aller Menschen, ein grauenhaftes Bild vom Sinn des Seins abgibt und völlig oberflächlich über unsere Existenz gedacht wird.
Wie im Roman eben heute auch die Verherrlichung des Alltags, die Schicksalshaftigkeit des Geschehens, Verherrlichung von Gott, Religionen, Sex, Events, Kriegen, Revolutionen und Illusion über die realen Verhältnisse, in denen heute 8 Millionen Menschen leben.
Wie Alexis Sorbas streben alle Menschen – schon immer – ein leichtes Leben an, alle wollen so viel erleben wie möglich ist, alle wollen reich werden, alle wollen niemals sterben, alle kriechen den höheren Mächtigen und Schweinen des Geldes und der Macht in den Arsch und alle glauben, dies wäre das wahre Leben.
Der Tod selbst wird zu 100 Prozent aus dem Leben ausgeblendet, selbst in Zeiten wo Millionen verrecken an einer Pandemie, in Kriegen, an Seuchen, an Hunger, im Elend und Armut, sinnlose Alltage des Nichts mit dummen Events völliger Hirnlosigkeit, wo selbst die Kultur, Theater und Romane nur noch höherer Blödsinn sind.
Wie auch soll es anders sein in einer Welt, wo seit 40 Jahren kein Mensch erkennt, wie ich voraussage, dass die Menschheit in den nächsten 100 Jahren mit absoluter Garantie an ihrer Blödheit, ihrem Streben nach Glück, an den Verheissungen des jüdischen Neoliberalismus vor dem Klimakollaps und Umweltzerstörung – kurz an meinen «10 Geboten des Todes» verrecken wird und es niemals eine Möglichkeit geben kann, um den totalen Niedergang aller Zivilisationen noch vor 2099 zu vermeiden.
FAZIT
Es geht in diesem Roman und Film wie in allem was die Kulturwelt in Hollywood und anderen Zentren und in Kunst, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Verblödung der Massen tut nur darum, vergessen zu lassen, in welcher Realität wir alle leben vor dem Tod – aber erkennen was die Hintergründe sind, die Ursachen und Wirkungen, die Täter und die Opfer, der Sinn und Unsinn wird niemals gelingen, ausser einer ganz kleinen Schar von Menschen, nicht mehr als vielleicht 100 Personen (siehe «8 Stufen des Denkens»), die in ihren Schriften die Wahrheit über unsere heutige Situation niederschrieben und gleichzeitig niedergeschrien worden sind.
Nun verenden nicht nur Bergwerkbahnen, sondern leider auch die ganze Zivilisation in den nächsten 50 bis 100 Jahren – ohne irgendwelche Szenarien von Lösungen oder denkbaren Auswegen aus dem totalen Breakdown.
In Anbetracht des garantierten Todes jeder Existenz die je die Oberfläche unseres Planeten berührte, ist dieses Drama völlig relativ und sinnvoll - und gewollt von meinem persönlichen Gott auf seinem Balkon, wo er dauernd applaudiert zur Sinnlosigkeit des Seins, von völlig verblödeten Massen und ihren korrupten VIPs der Elite.
Aber dies ist nun wieder eine ganz andere Geschichte....
Renée Delavy – Côte d’Azur
written on March 23, 2021