Sprachen - Nostalgie - Pragmatik
Heute herrscht nur noch Pragmatik und falsche Logik.
Kürzlich zeigte ich einem Pfleger, ein Pinker-Optimist und Pragmatiker, das Gedicht
"Et puis - lentement" - (siehe unten)
Sofort meinte er, im Frühling würde sich kein Laub wie Erinnerungen ansammeln, sondern nur im Herbst. Er begriff nicht, dass der Frühling des Lebens gemeint war - und sich schon rasch der Herbst meldet des Lebens, wo sich Rückerinnerungen wie Laub ansammeln wird.
Nun, ich bemerkte daraufhin, dies sei einer Übersetzung ins Deutsche geschuldet - wo man auch "nos vingt ans" praktisch nicht formulieren kann.
SPRACHEN
Dies brachte mich auf die Idee, einmal etwas über die Sprachen und ihre kuriosen Auswirkungen zu schreiben.
Das Deutsche ist präzis und eignet sich für Philosophie.
Das Französische ist irgendwie romantisch und führt zu Eloquenz.
Das Englishe führt zu Friedman, Neoliberalismus, Reagan, Thatcher, Trump.
Die Deutschen mussten das Zeitalter der NOSTALGIE erfinden, neben einer knallharten Pinker-Philosophie von Vollaffen.
Die Endländer und Amis erfanden mit den Juden die Atombombe und Wall Street und Trump samt Musk.
Das Französische ist ungeheuer interessant:
Der Delavy-Vorgänger JJ Rousseau wollte die Welt zivilisieren und wollte nicht ahnen, dass die ganze Gesellschaft dem Abgrund zu stürzen wird. Umgekehrt glaubte der Voltaire an eine perfekte Pinker-Welt und schrieb trotzdem mit "Candide" von einer Welt der Katastrophen und des Wahnsinns.
Nun etwas länger verweilen mit der deitschen Spraack:
Im Gegensatz zum Jüdischen, wo der Jesus und die Araber ermordet wurden und die Juden zu Christen und Evangelikale wurden und Juden mordeten und dann endlich deutsch, franz und english lernten, bevor sie die Russen in einen Atomkrieg führen wollten.
Noch komischer die Chinesen und Japaner, die Tiere hassten und folterten, jeden Scheiss kopierten und nie kapierten, dass sie dem finanziellen Abgrund zurasten und den Klimakollaps produzierten.
Das pragmatische SS Deutsch musste also die Romantik erfinden und glaubten diese im Alten Griechenland wieder zu fänden.
Zudem erzeugte es meine Literatur der verqueren Wahrheit, die keine Sau je begreifen würde, während die ganze Welt genau den Weg beschritt, den ich dieser Zivilisation der Pragmatik voraussagte - dank deutsch.
Wenn ich franz oder english schrieb, geschah ein Sprachwunder, indem alles plötzlich ganz anders tönte, selbst bei genauester Übersetzung.
Schauen wir mal den Weg in eine selbstmörderische Geisteswelt nach 1960:
Die Juden übernahmen das Zepter, per Neoliberalismus und brachten die ganze Welt per Antisemitismus in die Misere - weit weg vom Höhepunkt des Intellekts so um 1750 herum.
Nun hiess es: Pragmatik - Technik - Konsum - Dummheit - Tod.
Und das ENDE kam schnell - an meinen "10 Geboten des Todes" verreckten bis 2099 sozusagen die Milliarden, die nicht begreifen wollten, in welcher Welt des Wahnsinns sie lebten.
Per Automatismus kam die Apokalypse von alleene und dann war alles vorbei.
"Et puis - lentement…."
René Delavy - Côte d'Azur
written on June 10, 2025
Aus dem Buch « John Demaster »
Chanson de Gérard Lenorman
Et puis lentement
Arrive la fin du printemps
Les feuilles que le vent déchire
S'entassent comme les souvenirs
Alors on craint moins de souffrir
Le temps nous emporte
Et puis lentement
On se déchire moins souvent
On dépose une à une les armes
On a moins besoin de victoires
Même l'amour devient plus calme
Le temps nous emporte
Et puis lentement
On voit s'éloigner nos vingt ans
Comme un ami un peu vieilli
Qui part quand la fête est finie
Pour ne plus jamais revenir
Le temps nous emporte
Übersetzung von Delavy :
Und dann – allmählich
Kommt das Ende des Frühlings
Die Blätter die der Wind verweht
Häufen sich an wie Erinnerungen
Und man glaubt weniger zu leiden
Die Zeit trägt uns fort.
Und dann – allmählich
Zerreisst man sich weniger
Die Waffen werden niedergelegt
Man braucht sie weniger- die Siege
Sogar die Liebe wird immer weniger
Die Zeit trägt uns davon.
Und dann – allmählich
Entfernen sich unsere zwanzig Jahre
Wie ein gealterter Freund
Der geht wenn das Fest vorbei ist
Um nie mehr zurückzukehren
Die Zeit trägt uns davon.