Meine Mutter
Meine Mutter wurde als Dionise Delavy in Vouvry um 1910 geboren.
Vor meinem Alter von 10 Jahren weiss ich beinahe nichts von meiner Mutter.
Aus dem Gedächtnis nur dieses:
Sie waren sehr arm in der Nähe des Lac Leman und sie hatte 15 Geschwister, die wir viel später am Lac de Taney einluden, alle zusammen und ich zahlte.
Ihr Vater war wahrscheinlich das Produkt von JJ Rousseau und er kam aus Annecy France und heiratete eine Walliserin. Muttersprache also français.
Meine Mutter hütete als Kind die Schafe am Lac de Taney und machte später als junge Frau eine Ausbildung als Schauspielerin und machte Theater in Vevey. Die Fotos sind noch vorhanden.
Aus irgendwelchen Gründen heiratete sie einen Reichen namens Tobler aus Andelfingen und sie fuhren sehr häufig mit dem Faltboot auf den Flüssen in ihrer Gegend.
Der Krieg kam und eine Scheidung und irgendwie erfasste mein Vater die Gelegenheit und kaperte die 140 cm grosse Frau aus dem Süden und sie erzeugten drei Kinder, wobei eines davon nicht vom Vater war (ein Jude?), sondern einem Kriegserlebnis meiner Mutter geschuldet, aber dies wird nun etwas kompliziert.
Als der Vater in die Spinnwinde musste mit Paranoia während Monaten, musste die Mutter während längerer Zeit die Familie ernähren und putzte bei reichen Juden-Weibern am Züriberg deren Häuser – und diese Kotzweiber behandelten sie wie den letzten Dreck und waren geizig wie die Judensauen in Israel und Wall Street.
Ich selbst wurde als Verdingkind auf den Schauenberg verlegt, während 5 Jahren mit 8-Klasse Schule, was die Basis gab für eine grossartige Karriere auf höchstem Niveau.
Die Mutter erlebte den Aufschwung nach 1950 in der Schweiz und sah rauf zu ihren stolzen Söhnen, die alle in eigenen Häusern wohnten, tolle Autos fuhren und viel verdienten.
Aber dass sie nach etwa 1950 niemals mehr Sex hatte mit meinem Vater, der wieder ins Lehrgeschäft zurückkehrte bis zur Pensionierung, war sicher nicht toll für Maman. Ihr Kauderwelsch war so toll, dass wir die ganze Zeit grinsen mussten: «Schmetternde euer das ihr flüg weiss nöd woi» und so.
Im Atler im Altersheim mit Papa hatte sie es sehr schön nach einer sehr schweren Krebsoperation – zuvor den Tod des 19-jährigen René verkraften, der Seemann werden wollte - aber wir besuchten sie fleissig und gingen oft in die besten Restaurants am Züri- oder Bodensee en famille.
Sie starb in hohem Alter kurz vor Papa und hatte furchtbar Angst vor dem Sterben, was ja die meisten haben.
Nun, ich würde ihr mit Bestimmtheit ein viel grösseres Denkmal als dem Trump errichten lassen, aber es geziemt sich, grosse Werke zu erstellen und nichts davon zu sehen, als Konsequenz - auch eine Kunst.
René Delavy – Vouvry – September 17, 2026
EINKLANG
zum Buch "Linien zum Himmel ziehen"
"Schmetternde euer dass ihr flüg"
Bevor wir zu wirklich ernsthaften Themen kommen, die noch genug Nerven brauchen werden, erzähle ich einmal aus der Schule, aus der Schule des Lebens sozusagen: der Kindheit und Jugendzeit. Und das geht so:
"Schmetternde euer dass ihr flüg weiss nöd woi", dies war ein Standardsatz meiner Mutter. Sie sagte ihn noch unter Aufbietung letzter Energien, als wir Söhne sie, die nur 140 cm "gross" war, um drei Köpfe überragten. Dieser Kampfruf, in urkomischem Slang, einer Vermischung aus Französisch aus dem Unterwallis am Genfersee und dem später angelernten Züri-Deutsch, vorgebracht, ist übersetzenswert: "Ich schmettere euch, dass ihr fliegt, ich weiss nicht wohin". Also, man muss sich vorstellen, dass diese Androhung eine ungeheure Wirkung entfalten sollte, wie denn - frage ich, soll sich eine kleine Mutter gegen ihre wild gewordene Bande sonst durchsetzen können?
Als wir sehr klein waren, die drei Schnudderbuben im Quartier um den Kreuzplatz in Zürich, da wirkte der Spruch manchmal noch. Doch später, als wir den Widerspruch zwischen der Bedeutung der Worte und dem Erscheinungsbild der Mutter und ihrer urkomischen Sprache verstanden, artete die Szenerie immer in ein grosses Gelächter aus, wobei sich "D' Mamme" (Mutter, Mami, maman, etc.) am meisten über ihre kuriosen Sprachschöpfungen amüsierte.
Einmal vor Weihnachten unterstützte sie den Drohruf durch die Fabrikation einer Fitze, das heisst, einer Rute. Sie sammelte also mehrere dürre Stecklein und band sie zusammen mit einer Schnur. Sie wartete auf die Gelegenheit zur Strafe. Diese kam schnell und so stürmte sie in die gute Stube und rief: "Schmetternde euer ..." und holte zum Schlag aus. Da zerfiel die Rute in tausend Teile allein vom Windzug des Ausholens, und wir Knaben brüllten vor Lachen und hielten uns die Bäuche. Doch am meisten lachte meine Mutter, wir mussten uns ihrer annehmen, damit sie sich wieder erholen konnte. Später musste nur einer sagen: "Fitze", und schon brüllten alle los.
Sie hatte es nicht leicht, ging für reiche Leute im Quartier putzen, für wenige Franken und kuschte freiwillig vor jeder Zumutung. Diese Hochachtung vor reichen oder mächtigen Leuten blieb ihr (und mir) ein Leben lang erhalten und so verwahrte sie sich immer, als strenggläubige Katholikin, wenn ich zu meinen Tiraden auf das Papsttum anhob: "Er ist schon gut, der Pappe. Lass ihn in Frieden, er ist schon gut..." Mehr an Begründung zu ihrer Verehrung vor dem Stellvertreter Gottes war da nicht zu bekommen.
Sie versuchte immer, uns Buben zweisprachig aufzuziehen, und das ging so: "René, laisse Marcel jouer avec la balle et ne pousse pas les filles ..." (René, lass Marcel mit dem Ball spielen und stosse die Mädchen nicht beim Spielen.) Darauf er: "Was hast du schon wieder? Marcel will den Ball gar nicht - und wo siehst du denn Mädchen ..." Es war hoffnungslos; auf jede französische Frage eine allemannische Antwort. Wir waren ihr über und schliesslich fluchte sie nur noch auf "Züri-franglais" oder so. Eine herrliche Mutter, möge doch jeder so gute Erinnerungen an die Eltern haben. Auch der Vater, ein behäbiger, wohlbeleibter Eisenhändler, kann nur auf gute Erinnerungen zählen, vor allem, was die späten Altersjahre betrifft. In unserer Jugendzeit war er beinahe nie zu Hause. Ein Leben lang stellte er seine hohe Intelligenz unter den Scheffel und nie wollte er eine geistige Kerze anzünden.
Auch sonst wurde das Quartierleben zu jener Zeit, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, von unserer Jugendbande stark erschüttert. Bei der St. Antonius-Kirche war eine Art Nonnenschule eingerichtet. Und so kamen wir bei einem unseren Treffs im Artergut auf die Idee, die Frauen vor dem Eindunkeln zu erschrecken. Also erstellten wir ein fürchterliches Gespenst aus weissem Leinen, das wir mit Seilen über die Äste eines Baumes vor der Klosterschule hochziehen würden.
Als die Sache stieg, befestigten wir unser Gespenst leise über den Ästen und begannen, vor dem Haus schreiend und fluchend umherzurennen. Wir wussten, dieses Sakrileg würden die Nonnen nicht goutieren. Doch was nun kam, steckt heute noch in meinen Knochen: Die Nonnen kamen in ungeheurem Tempo angerannt, unsere Kumpane zogen in der Düsternis des Eindunkelns der Nacht das Gespenst hoch, um die Damen aufzuhalten und zur Rückkehr ins Haus zu zwingen. Doch die Horde wildgewordener Nonnen krachte förmlich auf uns zu, wir versuchten verzweifelt zu fliehen, einige konnten den Hag gerade noch überklettern, andere wurden am Wickel gepackt und klassisch versohlt. Und das Gespenst? Eine Oberin - eingebettet in ihrer fundamentalen Gottgeborgenheit - ging seelenruhig auf das Furchterregende zu, packte es, riss es vom Baum, wickelte es um den Arm und verschwand im Haus, während sich ihr Fussvolk noch balgte.
Wir waren alle dermassen von Panik durchdrungen, dass wir wie rasend durch das Quartier stürmten, ohne zurückzublicken, immer im Glauben, irgendeine Nonne wäre uns noch dicht auf den Fersen. Erst später kamen wir grüppchenweise im Artergut an und leckten unsere Wunden. Dann wurde Kriegsrat gehalten: Die Besonneneren rieten, jetzt sofort nach Hause zu gehen und nicht "dergleichen" zu tun. Andere befürchteten, dass wir jetzt für unser fürchterliches Gebaren bestraft würden und mit einem Geschenk zurück an den Ort des Geschehens gehen müssten oder noch besser: Die Untat gleich der Polizei melden ... Die Besonnenen konnten schliesslich das Geschehene wieder auf eine relative Basis bringen, will heissen, wir gingen nach Hause, erzählten unsere Leben lang nichts von dieser Pleite ... bis auf den heutigen Tag, wie man sieht.
Die besten Anekdoten schreibt ohnehin das Leben selbst: Als mein Bruder René die Sekundarschule besuchte, fragte ihn der Lehrer im Fremdsprachenunterricht: "Wie wird "Hemd" auf französisch übersetzt?" Die Antwort reflexartig, voller Begeisterung: "Das Hemd, c'est: La cheminée". Grosses Gelächter der Klasse und trockene Replik des Lehrers: "Ja, bei dir sieht es häufig so aus..."
Weniger lustig ist die Tatsache, dass ein Gymischüler (er besuchte also das Gymnasium) aus der Hand lesen konnte: Eines Tages beschaute er die Hand von René und schwieg lange. Schliesslich bequemte er sich, einige Banalitäten von sich zu geben. Doch mir sagte er einige Tage später: "Pass auf deinen Bruder auf, er wird nicht lange leben ..." René verstarb mit 19 Jahren an einem krebsartigen Sarkom. Soweit die Klammer meiner Erinnerungen. Doch vergessen wir die Traurigkeit, in der Erinnerung - verklärt sich die Gegenwart.
Vater W M - Der Eisenhändler
Mein Vater war ein Abkömmling eines deutschen Mühlebauers bei Stuttgart. Er war eine recht komplexe Persönlichkeit. Nach aussen wirkte er immer sehr ruhig, eigentlich in sich selbst ruhend. Doch geistig war er ein Vulkan. Ein Leben lang hinterfragte er wirtschaftliche Verhältnisse, die Frage von Armut und Reichtum, von Ungerechtigkeiten in der Welt. Ich denke, ich habe diesen Hang zur Gerechtigkeit in der Welt, zu totalem Verstehen der Verhältnisse, in der die Menschen leben, von ihm geerbt. Er war es, mit dem ich stundenlange Gespräche führte. Besonders in seiner Zeit der ausgebrochenen Schizophrenie versuchte ich ihn auf ein ruhigeres Denkniveau zu bringen, was nur schwer möglich war, denn ich verstand seine komplexen Theorien nicht eigentlich und auch war ich nicht Therapeut genug, um ihn wirklich beruhigen zu können. Trotzdem taten ihm diese Spaziergänge gut und er verdankte sie mir auch. Überhaupt war mein Vater ein überaus dankbarer Mensch, immer mit wenig zufrieden, immer bedacht, seine Mitmenschen nicht zu verletzen. Da bin ich von ganz anderem Naturell. Stark verletzt in meiner Identität während meiner Kinderzeit, wo insbesondere die Erfahrungen als Verdingbub auf dem Lande mich prägten, bin ich ein Leben lang nicht besonders zartfühlend mit meinen lieben Mitmenschen umgegangen. Dies muss nicht immer als Fehler, sondern als Qualität betrachtet werden, denn man ist niemals fähig, Texte dermassen auf die Spitze zu treiben, wenn man einfach nur lieb und nett sein will. Die Wahrheit selbst ist, wenn man sie real sehen will, oft ungeheuer verletzend. Wer diese Tatsache relativiert, bleibt im Schwammigen behaftet und genau dies wollte ich nicht. Klarheit, Härte, Verstand und Logik, das war mein Erbe vom Vater, aber nicht die totale Rücksichtnahme, wo diese nicht angebracht ist. Ich denke, mein Vater hat die geistige Grundlage geschaffen, auf welcher ich später aufbauen konnte. Gestorben ist mein Vater im Juni 1996 im Pflegheim in Berlingen am Bodensee, nur ein Monat nach dem Tod seiner geliebten Frau Denise. - Rita und ich konnten ihn am letzten Tag vor seinem Tod noch sehen und wussten, dass es so weit war und konnten uns von ihm verabschieden, Stunden vor dem Weggehen in eine andere Welt.
Mutter Denise (Dionise) Delavy - Die Unerschöpfliche
Meine quirlige Mutter Denise Delavy aus dem Unterwallis bei Vouvry, ihre Mutter stammte aus Vouvry und ihr Vater aus Annecy, und ihre Gene und Charakter bildeten die hervorragende Ergänzung zum Intellekt meines Vaters. Sie hatte viel Alltagsweisheit und ihr Durchhaltewillen zu Zeiten, wo der Vater
als Ernährer wegfiel und wir eigentlich in Armut leben mussten, waren uns allen ein Riesenvorbild. Sie klagte schon auch, gelegentlich, aber immer in berechtigtem Masse, denn ihr Schicksal war keinesfalls einfach, mit ihrem Putzjob bei reichen Leuten am Zürichberg und vier Knaben, die ihre Wildheit zu Hause austoben wollten. Sie war klein, nur etwa 140 cm gross, aber oho. Ihr Wille, ihre Konsequenz, aber auch ihre Liebe zu den Kindern machte uns fit für ein Leben, das immer schwer ist, für alle Menschen, denn das Leben ist ein Chaos, ein ewiger Kampf von Zufälligkeiten aller Art. Man kann sich nicht ausruhen und sagen: "Jetzt habe ich es geschafft." Jeder Erfolg zieht seine Spur weiter ins Unbekannte, die zu neuen Höhen oder Tiefen führen. Wer sich nicht in Acht nimmt, strauchelt und fällt. Und genau diesen Lebenskampf konnten wir eins-zu-eins bei der Mutter beobachten. Dass ich nicht ihr Lieblingskind war, schadete der Sache nicht, denn man lernt dadurch früh, mit etwas Frust und Vernachlässigung fertig zu werden. Dies kann ich heute wegstecken, umso mehr, als sich im Alter diese Ausgangslage gewaltig korrigierte, indem sie mich immer mehr mochte, konsultierte und mit mir die wichtigsten Gespräche zur Familie und Weiterleben führte und ich mich am meisten darum kümmerte, dass sie ihr Alter in Freuden überstehen konnte. Meine Mutter hat mir genetisch viel gebracht. Ich denke, alles was mit Zähigkeit, gesundem Menschenverstand und Durchhaltewillen zu tun hat, kommt von ihr. Auch der Humor, die Art die Welt immer mit einem Lächeln zu betrachten, hat seinen Ursprung in ihrem französischen Goût de vie. Dies sind genug Gründe, dass ich meiner Mutter ebenso dankbar sein kann für die Weitergabe von Gaben des Lebens, wie meinem Vater. Sie starb in Anwesenheit von ihrem Mann Willy im April des Jahres 1996 in einem Altersheim in Berlingen und wurde trotz Krebs und Operationen eigentlich sehr alt und hatte wirklich noch einige schöne Altersjahre, was nach diesem Leben voller Plage und Enttäuschungen, sehr gerecht und für mich sehr erfreulich war.
Bruder René - Der viel zu früh verstorbene Rheinschiffer und Seemann
Mit René verband mich eine Bruderliebe wie sie im Buche steht. Wir haben zusammen nichts ausgelassen, was nicht zu einem spannenden Jugendbuch führen könnte. Jugendstreiche, zusammen die Schläge des Schicksals einfangen und verarbeiten, die Liebe zum Wasser, Seen, Flüsse, Meer, die Rundgänge in der Stadt, insbesondere der Altstadt von Zürich, das Wurstbraten in fernen Wäldern, die wir per Velo erreichten, insbesondere in der Abflugschneise vom Flughafen, das Beobachten der ersten Frauengeschichten bei erwachender Sexualität, die gegenseitige Aufklärung, seine Geistesblitze, unsere Gedankenaustausche reinen Wassers, das alles machte unsere Jugend zu einem Fest. Bis spät in die Nacht hörten wir jeweils Rock n' Roll auf AFN, der Radiostation der US Army in Deutschland, und genossen das Leben bei allen Beschwernissen. Mit den anderen Brüdern hatte ich weniger Kontakt, mit Willy und Marcel, weil die Altersunterschiede zu gross waren und diesen innigen Geistesfluss nicht ermöglichten. Doch die Freude endete im Drama: René, zuletzt Seemann auf hoher See, wurde aus Afrika zurückgebracht, begründet durch ein krebsartiges Sarkom und es folgten Krankheit, Siechtum und Tod mit 19 Jahren. Dies war wohl die wichtigste Weichenstellung in meinem Leben. Ich erkannte plötzlich die ganze Unsicherheit des Schicksals, die Unmöglichkeit, etwas wirklich für die Zukunft zu planen, weder für sich noch die Welt, dieses ungeheure Ausgesetztsein einer Willkür Gottes, der Natur, des Zufalls, der Hoffnungslosigkeit. Obschon ich den Tod nach aussen sofort zu verarbeiten schien, lebte diese Ahnung von der Kleinheit unseres Einflusses auf das Leben von uns selbst, aber auch auf das Leben der Massen, bis auf den heutigen Tag fort. Im Gegenteil, dieses Bewusstsein erfuhr eine ständige Steigerung und heute, wo mein eigener Tod immer näher kommt, wo ich aber auch den Terror und die Dummheit in der Welt durchschaue und darüber Bücher schreibe, kommt mir diese Früherfahrung mit René sehr zugute. Es braucht ein hartes Leben, wenn man am Schluss von einem erfüllten Leben sprechen will, denn sonst riskiert man, oberflächlich und arrogant zu werden und dabei verpasst man viel zu viel und vor allem: Man stuft die Realität des Lebens, die Vorgänge auf der Erde, ganz falsch ein, wenn man dem Schicksal nie richtig ausgesetzt war. Danken kann ich also meinem Bruder jetzt nur noch dafür, dass er existiert hat und dass er so war, wie er war. Doch das genügt völlig.