Die meisten Menschen haben keine Ahnung oder meinen das Falsche:
Reichtum, Besitz, Sex, Macht – Blödheit.
Es stimmt, Blödheit macht glücklich, aber ist eine Affenschande.
Glück ist, was man in jeder Situation aus dem Leben macht.
Ich denke, man ist glücklich, wenn man Lebensqualität organisiert und dafür ist man selbst verantwortlich.
Hier eine endlose Liste (sie wird am Schluss einfach endlos weil ich mich erinnern will) von Momenten der Lebensqualität.
1. Zwischen Menton und Sospel gab es bei einer kleinen Kapelle eine Beiz, die immer vernachlässigt war. Auf einer Empore mit Blick über die ganze Küste der Côte d’Azur wurden wir empfangen, ich, Rita und Hund, von einem ganz jungen Kellner und der Koch war begeistert. Wir assen wie Gott in Frankreich mit bestem Wein und ich erinnere mich nur deshalb, weil ich dachte: «Jetzt bin ich absolut glücklich – merke es dir.»
2. Es war am Geburi von Rita in San Pellegrino. Wir waren umher gewandert an leeren Hotels vorbei und dem Fluss entlang und erblickten den Bahnhof. Davor einige Tischchen und Sonnenschirme. Wir bestellten etwas Sonderbares, was sehr gut war - dachten zurück an unsere Reise nach und in Bergamo - und es blieb haften, weil kurz darauf der geliebte Clochy Hund starb.
3. In Portugal die Paradores Tour und überhaupt auch die Tour in Andalusien. Jede Station war ein Märchen aus 1000 und eine Nacht. Besonders in Estremoz oder Marvao ganz hoch in den Bergen an der Grenze zu Spanien mit Blick über 200 Meilen ins Land. Einfach losgelöst von der Welt, für nichts verantwortlich.
4. Als ich Rita kennenlernte lud ich sie in ein prachtvolles Schlosshotel ein im Aargauischen unter freiem Himmel bei einer Mühle und es lag etwas in der Luft und es war der Beginn eines gewaltigen Abenteuers zu zweit.
5. Hocke still unter 1000 Leuten und höre wie von Ferne meinen Namen. In der Aula zur Universität Züri wurde soeben der Beste der Diplomprüfung ausgerufen. Ich war gelähmt und holte erst Minuten später das Diplom ab bei meinem Chef, er hatte mehrere Lehrbücher über Wirtschaftslehre geschrieben und war entzückt. Und sofort kündigte ich meine Stelle, denn wenn Chefs weit unter ihren Angestellten figurieren, geht nichts mehr.
6. Eigentlich wollte ich Suizid begehen in Sri Lanka bei einem riesigen World End Wasserfall. Stattdessen lud ich in Nuwara Elia meinen Taxidriver zum hervorragenden Essen ein, auf unserer Fahrt rund um Sri Lanka, was zu jener Zeit noch ein Wunder war.
7. In Bournemouth um etwas English zu lernen: Oben auf den Cliffs mit Blick in die unendliche Weite des Meeres und ein Buch von Bertrand Russell zum Lesen – und JFK soeben erschossen. Und hin und wieder ein Sexabenteuer von besonderer Qualität, einfach so, und ein Konzert mit den Beatles als sie noch ganz klein waren und die Dame in roten Schuhen wollte nachher mit mir in eine Bar und schrie ihren Liebhaber am Telefon an, er solle sich zum Teufel scheren, sie habe einen Neuen. Welch ein Irrtum!
8. Mit den Eltern in Berlingen, wo sie im Altersheim herrlich lebten und gleich gegenüber - ein tolles Hotel, wo die ganze Verwandtschaft jeweils speiste und meine Mutter erzählt mir Lebensgeheimnisse, die verrückter nicht sein konnten. Nicht mal alle Söhne waren von Papa….
9. Sehr früh am Morgen, die Skipiste in Flums ist frei von Verkehr und nun mit hohem Tempo und tollen Kurven runter zum Tal und man weiss schon, auf welcher Terrasse man Mittagessen würde und am Abend ein tolles Rendez-vous mit einer Schönen, was soll da noch besser sein?
10. Im Hinterland der Côte d’Azur nach einer Passfahrt, tief unten eine Steinbrücke und ein Bach. Es hat sogar einen Weg nach unten. Sofort mit Picknick und Hund aufs Sandbänklein, geniessen den Wein und die Wurst und Irish Coffee von Rita und der Hund tobt im Wasser und schliesslich schlafen wir im Schatten der Ufersteine.
11. Am Ende der Reise von Narbonne im Flussboot und in der Nähe Carcassonne. Ein Taxi bringt uns hin und wird uns wieder abholen. Die ganze Anlage ist ein unwirkliches Märchen und irgendwie nicht von dieser Welt. Auf dem Trottoir vor einem teuren Restaurant einen Fisch und Weisswein und Rita kauft vom Markt einen Bibliothekarstuhl und ist einfach hin und weg.
12. Es ist 4 Uhr und mein Bruder weckt mich. Wir haben in einem Boot der Bootsvermietung geschlafen. Rein in das schnellste Boot vom Zürisee und langsam Richtung Zollikon und dann Vollgas auf etwa 100, was jenseits ist im Wasser. Er 15 und ich 13 Jahre alt. Ein Abenteuer des Wahns und dann wird er Rheinschiffer und Matrose zur See -- und stirbt mit 19 Jahren.
13. Hüte die Schafe und das Abendrot ist unwirklich. Ich schaue, kaum 8 Jahre alt, gegen Westen und denke: Wenn ich jetzt losmarschiere gegen Westen, werde ich in einigen Jahr vom Osten wieder hier landen. Den Schafen war es egal.
14. In Paris auf dem Weg per Vespa nach Bournemouth in die Schule. Die Hure am Montmartre hatte einen Spiegel an der Decke. Aber interessanter der Besuch in Versailles: Das Schloss liess ich links liegen und wanderte durch den Park. Dann ein grosses Wasserbecken und ich konnte ein Ruderboot mieten und fuhr ganz allein, weit und breit keine Seele, auf dem Wasser in Versailles und fühlte mich wie ein König Louis 14.
15. Mit einer Familie vor 40 Jahren in Cap Ferret bei Arcachon zum Zelten. Wir waren mitten im Wald auf der Halbinsel Cap Ferret und ich stellte mir vor, wie es einst hier brennen würde. Im Juli 2026 brannte es von hier bis nach Bordeaux. Solche «Zukunftserinnerungen» hatte ich immer wieder und sie trafen immer ein. Ein Wunder.
16. Zu Fuss von Berninapass bis nach Poschiavo und dann einen berühmten Künstler (ich machte seine Buchhaltung und er bezahlte mit Kunstwerken) besuchen mit seiner Ausstellung. Am Abend eingeladen in seine Scheune, seine Frau machte etwas zu essen und wir philosophierten bis 3 Uhr am Morgen bei Kerzenlicht und es war alles nicht so ganz real.
17. Ein Spazier bei dem See ob Pfäfers und der kleine Clochy rannte voraus auf die Schuhe eines Mannes. Bei näherem Schauen erkannte ich Dürrenmatt mit seiner Frau Kerr. Wir schwatzten etwas und gingen unserer Wege. Ich staunte, wie klein und still der Mann war, der kurz nachher starb. Hätte gerne mit ihm philosophiert, aber es hätte wieder mal nichts gebracht.
18. Viele Abenteuer sind mir als Kind nicht mehr in Erinnerung. Aber wie meine welsche Mutter mit uns drei Söhnen jeweils bis nach Zollikon wackelte, um bei einem Privatgrundstück Beeren von einem Gestrüpp zu sammeln, es ist mir als wäre es gestern geschehen. Sie nannte es immer: «Gehn wir in die Peerli».
19. 5 Jahre Genève. Da bleibt etwas hängen: Der Kauf eines Citroen DS, der auf der ersten Fahrt einbrach im Jura. Oder die Skiausflüge nach Savoyen in 5 verschiedene Skigebiete. Mit der Vespa zur Arbeit – auch mit Schnee - und nach Bournemouth. Der Autounfall während der Fahrprüfung. Der Ausflug mit Ruth per Gondel auf den Salève mit Zukunftserinnerungen – eine wundersame Gschicht.
20. Der Lehrer kam herein in der Proficiency Class und sagte nicht sein fröhliches «Hello class!», sondern setzte sich und las leise: «It was a dark and stormy night». Er hatte meinen Aufsatz gewählt. Da wusste ich, dass ich in Zukunft Bücher schreiben würde.
21. Frau Egg, meine Verdingmutter und ehemals Bäuerin, inzwischen Witwe, freute sich, dass ich sie mit Rita abholte, um mein neues Haus über dem See zu zeigen. Als ich meinte, ihre Kinder könnte ich auch einladen, meinte sie: «Besser nicht, sie könnten eifersüchtig sein.» Wenn ich bedenke wie es war als ich 10 Jahre alt war im Schümberg – mein Gott!
22. 30 Jahre lang waren wir Freunde, der Rechtsanwalt und ich und arbeiteten auf vielen Mandaten gemeinsam. Im Albisgüetli sprach er den Satz aus: «Suche doch endlich eine rechte Frau, Rita ist doch nichts. Und deine Literatur, gib sie einfach auf. Und dein Haus, der Architekt hätte etwas Rechtes bauen sollen.» Ich sah ihn nie mehr. Und die Frau meines Bruders sagte: «Aber der Dr. Vogel hat doch recht!»- Ich sah auch diese Beiden nie mehr bis zu deren Tod.
23. Ich kroch auf allen Vieren im Haus rum mit 40 Kilo Gewicht am Körper und schaffte es mit Mühe per Auto bis zur Nierenstation. Die untersuchende Ärztin fragte mich: «Wie haben Sie es eigentlich hierher geschafft? Sie sind am Ende.» Sofort ins Spital und dann in die Dialyse. Mein Leben war gerettet und vorher noch eine Pankreasoperation mit Verletzung einer Arterie und ein Magengeschwür mit Blutverlust während Monaten. Dass ich lebe, ist ein Wunder!
24. Man lese meine Geschichte von Zufällen des Lebens. Ich kam mit einigen der wichtigsten Menschen des Planeten in Kontakt per reinem Zufall. Es war wie ein Magnet – aber auch geschuldet durch den Beruf: Wenn man in drei der BIG 8 Accounting Firms arbeitete, muss man wichtigen Leuten begegnen. Aber der Schah von Persien, Frisch und Dürrenmatt, Sibylle Berg, Hitler-Betreuer am Obersalzberg, Carl Popper, Cornfeld, Erfinder des Containers, Waldheim, Trump per Mail lange vor 2000, Marc Rich, Franz Weber, Cipollini und Breu, Gaddafi, Köbi Kuhn etc. Einfach komisch.
25. Gestern war’s. Überall in Europa brennen die Wälder und oben im Wald sehe ich ein rötliches Licht, das sich rasch verbreitet. Ich will schon ans Telefon zur Feuerwehr als ich merke, dass das Feuer einen runden Rand hat. Und schon kam ein roter Mond über die Baumwipfel und strahlte in die Gegend. Ein Glück? Kann man sehen wie man will.
26. Die Lokalzeitung propagiert Sidney in Australien für einen Sommerferien-Tipp. Ich schrieb: «Liebe Lölizeitung – sie wollen also, dass eine Million jugendliche Schwizer nach Sydney fliegen? Total verrückt. Eine Million? Genau, dies sind die späteren Opfer dieser Vielfliegerei der heutigen Drecksjugend von Hirnlosen, verblödet durch das Silicon Valley.»
Fortsetzung folgt…..
27. Zeit im Piemont rund um das Rustico von Rita. Wir entdeckten - unter 50 anderen - das Restaurant bei einer Kapelle auf halbem Weg zum Mottarone - ein Berg über Stresa. Wir fragten nach einem Essen am Empfang, die Frau war etwas verlegen und sagte, kommt mit und stiess uns in ein kleines Zimmer mit 4 Tischen und dann musste sie wohl einen Koch suchen und wir tranken Aperitife. Schliesslich entdeckten wir einen riesigen Saal mit unglaublich seltenen Dingen wie Porzellan aus China und anderen Gegenden. Das Restaurant musste mal prächtig gelaufen sein mit tollen Partys. Und dann kam es, nach einer Stunde, mit Wein und hervorragendem Essen und nie mehr war es so fein, wie dieses erste Mal. Ein Traum.
28. Ähnlicher Vorfall: In Baveno das Splendid-Hotel, wir fuhren ins Untergeschoss und in der sehr vornehmen Empfangshalle fragten wir nach Mittagessen. Wir wurden in einen riesigen Raum mit Kronleuchtern geleitet und sofort mit guten Dingen versorgt. Weit und breit keine anderen Gäste. Das Essen war unglaublich gut und wir sind mehrmals später auf der Aussenterrasse gehockt mit dem Lago Maggiore zu Füssen und genossen Essen, Hund im Wasser, Spazier zurück am Strand entlang - und überhaupt unsere Existenz.
29. Ich muss etwas über das Montafon schreiben, weil wir so oft da waren in den Skiferien. Das Wellness-Hotel auf dem Bartholomäusberg war Klasse mit Schwimmbad und vielen Gästen und die Pisten über Schruns oder Tschagguns waren einfach toll - und Rita und meist einer meiner Hunde waren immer glücklich, weit weg von Job und später ohne Job im Alter. Man muss Momente geniessen können, wie sie da sind – abschalten. Rita sagt, ich könne dies nicht…
30. Einst hatte ich gleichzeitig drei Autos: Citroen-Maserati, den 2CV und einen Citroen CX Turbo. Jeder hatte eine Funktion, aber am liebsten war mit der 2CV. Eines Tages fuhr ich auf der Autobahn um die 200 km/h mit dem SM bei ziemlich viel Verkehr, als direkt vor mir ein Auto ausscherte. Erstaunlicherweise wurde ich nicht mal nervös und fuhr einfach durch die Büsche in dritter Spur. Tragisch, dass ich das Auto verschenken musste am Schluss, weil eine Revision des Oldtimers 100'000 Franken gekostet hätte. Und der 2CV ging in den Thurgau für SFR 2000. Bald backte ich kleinere Brötchen und heute fahre ich seit 18 Jahren einen ganz normalen Nissan.
31. Nicht untergehen darf meine Wochen mit Architekt Senn an der Côte d’Azur, wo er seine Wohnung über Monaco und meine kleine Bleibe umgestalte in ein Bijou mit einer ganzen Equipe. Ich war hier um ihm mit Französisch zu helfen. Wir erlebten jeden Tag neue Abenteuer mit tollen Restaurants, Ausflügen, Kontakten und es waren trotz seiner Arbeit, die verrücktesten Ferien, die ich je hatte. Leider hat man sich danach auseinandergelebt, es ging eigentlich nur um diese drei Wochen und das schöne Haus, das er mir zuvor über dem Zürisee gebaut hatte.
32. Magnenat war sein Name: Er war ein Professor für das Franz-Diplom der Chambre de Commerce. Wegen Militär fragte ich ihn um Privatlektionen und er sagte sofort zu. Er brachte mir Franz bei - plus klassische Musik und Philosophie und ich lernte neu zu denken – und schloss als Bester ab. Nur einen Monat nach meinem Wegzug von Genf war er leider tot.
33. Geburten gab es zu Hauff. Einerseits meine zwei Töchter, was mir immer unwirklich vorkam, und wiederum massenweise bei Kunden und in der Umgebung. Ich war überzeugt, dass die Bevölkerungsexplosion auf 10 Milliarden diesem Planeten verwüsten wird und so war es auch, nur dass die Idioten rund um Trump und EU dies niemals begreifen werden – noch weniger die Neger, Islamisten und Chinesen oder Inder, aber Dummheit ist international und unauslöschlich.
34. Katzentisch – jeder weiss was ein Katzentisch ist. Zwei Wochen vor meinem Geburtstag reservierte ich im Panorama Spa Hotel in Feusisberg einen Tisch mit Aussicht. Früher hatte dieses Bluffer Hotel der Fussballer und Ferrari Fahrer mal einen anderen Namen. Kurz: Wir landeten beim WC am Katzentisch. Ich orderte den Chef und putzte ihm die Kappe – aber wie. Er rannte und fand uns einen Tisch in bester Lage und entschuldigte sich. Trotzdem ging ich nie mehr in diese Beiz. Übrigens: Heute gehen alle Hotels und Restaurants entweder pleite oder sind überfüllt von Vollaffen ohne Hirn - die auch noch pleite gehen.
35. Dies erinnert mich an die Einladung der grössten Versicherungs-Gesellschaft der USA der gesamten Geschäftsleitung auf dem Bürgenstock mit Übernachtung. Als Chefrevisor und Prüfer war ich auch eingeladen und bekam eine Suite. Beim Nachtessen forderte mich die Gattin des Präsidenten auf, etwas zu sagen - dies war keine gute Idee. Aber mein Spazier mit dem alten Vontobel der Bank in Züri, war immerhin ein Gewinn. Der Mann strotzte vor Bescheidenheit.
36. Wie man Millionär wird? Die Liegenschaft in Wollerau wuchs und wuchs an Wert von Jahr zu Jahr. Ein halber Milliardär, Freund von Andy Senn dem Sohn des Hausbauers, hatte ihn gefunden und er kam auf Besuch und lachte über meinen Citroen-Maserati SM, aber immerhin gab es einen Millionen-Check. Ich verliess das Haus sehr ungern, aber was folgte war eben so gut – gefunden im Netz durch meine Rita.
37. Das neue Haus im Sarganserland war eine Perle. Der Erbauer rief eines Tages aus seinem Cabriolet hinauf zu meinem Balkon und ich lud ihn und seine Frau ein zu einem Kaffee. Der Kerl benahm sich in seinem früheren Haus dermassen blödsinnig und meinte, er sei beschissen worden beim Verkauf, dass ich ihn praktisch rauswarf und nie mehr sah. Aber seine Hütte mit Garten ist eine Pracht und verschönerte uns den Lebensabend.
38. Welche Personen mein Leben verbesserten? Eigentlich sind es etwa 20 Personen. Vor allem Rita und meine Hunde. Auch die früh verstorbene Ehefrau war nicht schlecht und meine Töchter und die Söhne von Rita. Selbst die Verdingfamilie war toll, mein Architekt und dessen Sohn, der Rechtsanwalt, einige Freunde. Prof. Magnenat und ein Künstler und vor allem die etwa 20 Weiber, die Zugang zum Bett offerierten – also alles gar nicht so schlecht. Verdienste hatten auch der Verlag RG Fischer und der Verleger Krasemann und die FDZ Druckerei.
39. Kann diese Welt überleben? Das grösste Erlebnis war meine Literatur: Schon 1975 schrieb ich erste Texte und dann 20 Bücher, die leider nie ein Erfolg wurden. Aber ich habe mich Tausende von Stunden herrlich unterhalten und konnte nachweisen, dass diese Drecksmenschheit keine Überlebens-Chance mehr haben wird – niemals. Was es mir nützte? Ich war toll beschäftigt bis heute.
40. Eine der bedeutendsten Freuden war jeweils, dass ich während Jahren am Freitag Abend Rita bei der Migros Zentralverwaltung abholte mit dem Citroen-Maserati. Die Mitarbeiter glotzten runter und wunderten sich über ihre kleine Angestellte. Dann ging es ins Bad zu Zurzach für Wasserspiele und Wellness in der anbrechenden Nacht zu allen Jahreszeiten und auf dem Heimweg immer in eine Knelle oder Luxusbeiz zum Essen – und so begann für uns über viele Jahre jeweils das schöne Wochenende mit Wanderungen mit-den Hunden oder Touren mit dem Rad oder Skifahren im Winter.
41. Ein absolutes Highlight: Draussen tobt ein Wintersturm und es blitzt unaufhörlich. Aber innen im obersten Stock des Rusticos der Rita über dem Lago d’Orta brennen Kerzen auf dem Tisch und das Fondue steht bereit. Wir geniessen das Essen ganz allein und schwatzen über das Leben, dieser riesige Raum mit Balkendecke und den vielen Fenstern zum See und denken: «Paradiesischer kann es nicht mehr werden.»
42. Ich fand das Getue über eine Sonnenfinsternis am 12. August 2026 einen Blödsinn. Als es allerdings um 20 Uhr abends dunkler wurde, wollte ich und Rita unbedingt dies Ding erleben. Wir standen auf dem Steintisch mit Blick auf die Churfirsten, die Sonne war schon untergegangen, aber die Berge im Norden wurden immer finsterer und die Katze LUNA kam gerannt und verstund nichts mehr. Muss schon sagen: Es war ein düsteres Ereignis. (unten: Finsteres Getue um helle Sonne).
43. Die Asche von René, Bruder von Rita, liegt am Ufer des Lago d’Orta, wo wir einst badeten. Vor 20 Jahren etwa waren wir auf dem Heiligen Berg in Varallo und assen auf der Terrasse vor einem Hotel mit Park. Am Abend etwa assen wir bei Musik von Bob Dylan vor dem Rustico oder später spielte er auf seinem Akkordeon elegische Melodien per Improvisation im Zelt vor dem Haus, er wollte nicht gesehen werden. Es war ein Traum.
44. Weil es wichtig ist die Jugend zu erinnern: Mit René, meinem früh verstorbenen Bruder, immer wieder im Niederdorf, da gab es einen Glace-Stand mit 50 verschiedenen Aromen. Da standen wir und studierten, was wir aufeinander beigen wollten und spazierten nachher durch die Altstadt und fühlten uns wie Herzöge.
45. Rolf war mein Jugendfreund und er war ziemlich dick und hatte später eine Hure als Freundin und noch später eine ungemein schöne Frau. Kaum 16 hatte er die Reiseschecks seiner Mutter und lud mich ins Gourmet Restaurant am Bahnhof Züri ein und wir wussten nun, wie Milliardäre leben. Auch unser Ausflug nach Genua – unvergesslich.
46. Sie wollen ein Wahnsinn erleben: Der Naturpark Taranto bei Pallanzo ist mehr als ein Paradies. Zuerst mit den Hunden jedesmal einen anderen Rundgang und am Schluss in die offene Beiz beim Eingang. Man glaubte zu träumen und die Fotos sind an Qualität nicht zu übertreffen, wohin man schaut Blumen, Teiche, seltene Pflanzen, Blick auf den fernen Lago Maggiore – und am Schluss nur über die Strasse und die Hunde badeten am Ufer voller Begeisterung.
47. Unsere Putzfrau, sorry, Reinigungskraft; sorry, dipl. Raum-Inspektorinnen-Furzexpertinnenwitz – höher als mein Diplom zum Wirtschaftsprüfer, ist absolut in Ordnung. Es gab einen grauenhaften Hitzesommer mit Sonnenfinsternis. Ich erklärte ihr, dass ich ab 5 Uhr morgens das Haus gekühlt hätte. Sie kam und riss alle Fenster auf – es brauche Luft. Zurück aus der Dialyse um 12 Uhr war das Haus ein Ofen. All meine Erklärungen – 20 Mal - nützten einen Dreck. Die die unten sind, sind unten, weil sie unten sind.
48. Und wer ist oben? Ich prüfte Firmen von etwa 50 CEO und stellte fest: Diese Typen haben pure Scheisse im Kopf. Sie können repräsentieren und sonst nix. Die Firma gedeiht per Zufall. Eine Ratte könnte den Job besser. Gierig die Juden als Besitzer und deshalb gehören diese wie Trump auf den elektrischen Stuhl, zusammen mit Netanjahu und Ben Gvir.
49. Sekretärinnen hiessen sie früher oder zuständig für die Presse. Sie ahnen, wenn Macht erscheint in der Firma und der Revisor hatte höchste Macht. Zahlreich die auch verheirateten Weiber – meist Schönheiten - die zuerst mit mir essen wollten und dann ins Bett. Wäre ja schön blöd gewesen.
50. Ferner Osten – Ocean Center – Swiss Chef vom Peninsula Hotel, bestes Hotel der Welt, machte unsere Aufwartung und mit Tragflächenbooten auf eine Insel vor Hongkong zu gegrilltem Fisch und Schämpis. Und ich nahm es als höchste Normalität, es war einfach so. Und dann auf die Philippinen, Thailand, Singapore, Sri Lanka für eine Woche – Basis für «Sex-Geschichten» - alle liebten das Buch.
51. Über 30 Haarnadelkurven auf den Monte Rosso hinter Intra am Lago Maggiore. Diese Gschicht ist nur interessant, weil ich während des tollen Essens ganz allein mit Rita und Hund in der gedeckten Terrasse dachte: «Diese Welt spinnt. Alles ein Chaos. Die Katastrophe kommt und wir sitzen hier in der Stille und sind fern von Allem.» Es war später nie mehr so toll in dieser Beiz mit Tieren, die alle frei herumliefen.
52. Revision in Prag oben beim Schloss in einem prächtigen Hotel. Viel Arbeit zwar, aber am Abend die alte Stadt, die berühmte Brücke, die Beizen und am Wochenende kam Rita und wir genossen die Moldau, kauften eine ungeheuer gute Strassenmalerei, per Boot auf dem Fluss, die Parkanlagen, die Laternen in einsamen Gassen und die Zigeuner mit ihrer melancholischen Musik. Ferne Welt - noch so wie vor Jahrhunderten.
53. La Camargue und schon die Reise dahin - über Aix en Provence und Les Baux de Provence. Aber dann die Idee ein Motorbötchen zu mieten und da sahen wir die freien weissen Pferde überall am Ufer, dann ein Inselchen und wir assen den Picnic. Später die Flamingos im Abenduntergang auf den Böschungen in den riesigen Teichen. Gleich kommt van Gogh um die Ecke mit seiner Staffelei. Ja, dann ein Riesenbild vom legendären Phönix erworben in Ste Maries de la Mer.
54. Fürchterliches bahnt sich an – der Militärdienst: Zuerst 17 Wochen RS in Sion bei den Schweren Minenwerfern, dann 8 WK irgendwo in den Alpen und noch etwa 6 EK ebenso und jährlich die Schiesspflicht im Schiessstand des Wohnortes. Ein Graus. Kalte Nächte. Hetzerei und Warten, irrwitzige Befehle, zuerst beim Geschütz und dann als Büroordonanz. Ich war der schlechteste Soldat des Landes und ich bin stolz drauf bis heute.
55. Dagegen muss ich der beste Prüfer der Welt gewesen sein, in allen Positionen bei drei der Big Eight Accountants (Price Waterhouse, Coopers and Lybrand, Arthur Anderson, KMG, Peat Marwick, Deloitte, Touche Ross, Ernst and Whinney, Arthur Young), die später alle fusionierten. Ich wusste absolut alles über Konzerne, Banken, Rechnungswesen und internationale Steuern – Beste Diplomleistung - und dies wurde auch zur Basis meiner späteren Bücher.
56. Suchte für mein erstes Buch «Gedanken in Turin» einen Verlag. 20 Absagen, bis sie mich an RG Fischer verwiesen. Frau Fischer schrieb einen euphorischen Brief über die ungeheuer gute Qualität des Buches und es wurde gedruckt wie später andere über meinen Verlag KAOS. Aber nie wollte irgendein Kritiker oder eine Zeitung etwas von den Büchern wissen. Lustig, dass jetzt die Menschheit verreckt am Klimakollaps, Niedergang der Finanzindustrie und Wassermangel weltweit etc. (siehe «10 Gebote des Todes»)…
57. Nicht alles war so goldig: Als Verdingkind bei den Bauern Egg über Elgg gab es einige Sonderlichkeiten: Ein Harmonium wo ich spielte. Eine 8-Klassen-Schule mit einem Lehrer für alle Klassen. Schulweg durch steilen Wald - eine Stunde. Und einmal wurde ich ausgeliehen um Sägemehl zu stampfen und dabei erstickte ich beinahe. Da war es besser, die Schafe zu hüten mit der Tochter des Bauern.
58. Über meine unglaublich vielen Sexualabenteuer in vielen Ländern möchte ich hier nicht schreiben, sondern verweise auf «Sexgeschichten eines Flegels», wo etwa 90 % der Wahrheit entspricht. Ich war Frauen gegenüber zuerst naiv, dann wissend und ich schätzte sie alle. Aber im Alter analysierte ich das weibliche Wesen und dann wurde es abgrundtief böse. Frauen sind nicht, was wir meinen - und grundlegend anders als Männer. Frauen sind eher wie Spiegel und sehr Geld orientiert.
59. Mein ganzes Leben lang waren mir Juden irgendwie wichtig und zwar lange bevor die Sauereien in Israel losgingen mit Trump und seiner dreckigen Judenhorde und Gaza und Iran. Schon immer waren Wall Street, Silicon Valley oder der Neoliberalismus, bevor Thatcher und Reagan es in Politik umsetzten, für mich ein Rotes Tuch. Und dann entdeckte ich, dass sie so mit ziemlich allen Drecksgeschäften der Welt verbunden waren – und somit wurden sie zur Zielscheibe meines Spottes und gewaltiger Kritik.
60. Wenn man zwei Töchter hat - so ist es logisch darüber zu schreiben. Ihre Mutter und also meine Ex-Frau, verstarb mit 69. Als Beispiel - eine spätere Begegnung im hohen Alter. Mit der jüngeren Tochter ein Treffen im Rathaus Pfäffikon am See (ein früherer Wohnort) mit ihrem türkischen Freund und erfährt über ihre Eskapaden in Beruf des Rechnungswesens wie ihr Vater. Und die ältere Tochter mit ihrem Ehemann gleich etwas später im Seehof in Walenstadt bei Fisch und Fitnessteller mit Rita und mir und dann erfährt man einiges über ihre Probleme während einer kleinen Wanderung. Es sind so viele Schicksale verbunden mit solchen Treffen, dass ich hier ein Buch schreiben müsste.
61. Ungemein viel bedeuteten mir meine Hunde, die mich über 40 Jahre begleiteten überall hin. Zuerst kam Nick, dann Clochard, dann Leon und auch Farina und Melody und schliesslich Alexis aus Kreta. Es war wundervoll mit ihnen spazieren und wandern zu gehen und die Ferien überall zu erleben. Andernorts habe ich ganze Bücher geschrieben über unsere Abenteuer. Was unerträglich ist, ist ihr frühes Sterben nach einem kurzen Leben. Es war höchste Lebensqualität für mich – auch für meine Partnerinnen.
62. Wie lernt man die besten Beizen am Oberen Zürisee kennen? Man beauftragt den Architekten Andy Senn, Sohn von Otto Senn, mit dem Verkauf meiner Liegenschaft in Wollerau und er fand einen Käufer. Während eines Jahres hatten wir Besprechungen in den besten Beizen von Wädenswil bis Lachen, um die Kontakte zu besprechen. Unter anderem erfuhr ich, dass der Mann einmal pro Jahr in die Aleuten flog, dann auch mit Helikoptern, um Lachse zu fangen. Dies ist die moderne Zeit und Reisen.
Finsteres Getue um helle Sonne
Tausende schädigen ihre Augen aus purer Stupidität.
Was für ein Getue, wenn von Zeit zu Zeit der leere und steinige Mond zufällig vor die Sonne kommt. Einfach ein idiotisches Spektakel für Gehirnlose.
Vergleichbar mit dem Dreck von MUSK in Sachen «Weltraum» von einer Lichtsekunde, wo vor lauter Satelliten bald einmal nur noch Weltraumschrott sein wird.
Zudem ist die nächste Sonne 4,2 Lichtjahre entfernt. Die Idiotie, dass es je ET gehabt haben müsste, ist an Blödheit nicht zu übertreffen.
Woher kommt Konzentration?
Ihr Idioten: Es kommt von Konzentrationslager, eine Erfindung von Hitler und Netanjahu. Wir konzentrieren uns auf das Falsche und werden von konzentren Dingen erschlagen und dann haben wir die Traktion des Cons.
Also ist dies Ihr Ernst? Man sollte nicht ernsthaft glauben, dass Ernst so was glaubt. Der Ernst der Dinge ist eine ernste Sache und für Ernsthaftigkeit nicht geeignet, ernst zu werden. Als ich jung war und ernst, da wurde mir der Ernst der Lage so klar wie nie zuvor im Alter.
Man kann auch blöde tun und die Blödheit steigern bis sie so blöde ist, wie die Juden des Silicon Valley und KI. Die Verblödung der 99,9999 % der Mönschheit ist eine so blöde Theorie, dass die Blöden der Welt sie gar nicht verstehen können, auch wenn sie wie blöde nachdenken, was eine blöde Annahme ist.
Wie woke Weiber sind woke bis aufs Mark oder die Fotze, sie wollen Schleck das fotz und geben sich als Leimütter aus, die vögeln in der Pride hinter jedem Wagen voller Woke Sauen. Da 99 % aller Zeiten heute woke sind, heisst nicht nur, dass sie ernsthaft verblödet sind, sondern dass keine blöde Sau sie mehr kaufen will - die Medien.
Da haben wir ein ernsthaftes Problem, welches mehr problematisch ist als Challenge. Die Irrgeber dieser Menschen, sie sind auch die Trump Dümmsten, wollen mir weismachen, dass Weisheit nicht existiert, wo doch die Weisen von Zion schuld sind am Debakel der Debakelness der Mönschheit in ihrer Ernsthaftigkeit und Blödheit, was an Konzentration alles abfordert, was Sie in Ihrem blöden Hirn nicht vorfinden.
Die Vordringlichkeit, der gefundenen Blödheit der Juden, ist in ihrer Judenhaftigkeit nicht zu übertreffen, sonst treffen sie die Blöden Trump und Musk und Netanjahu und verblöden diese Massenwelt der Massen.
Eifersucht ist eine Sucht die mit Eifer sucht was Leiden schafft: Dies gilt vor für alle Huren. Je mehr Schwänze in der Fotze umso mehr Geld. Und dies erzeugt den Eifer der Süchtigen, die aus Versehen eine Fotze ihr eigen nennen. Nun kommen neben der Rauchsucht, die Drogensucht und die OPS de Lächerlichkeit und zur Trunksucht noch die Fotzensucht dazu und ein Zählrahmen von abgeschossenen Spermien für Leihmütter. Ich denke es wird eng in der Enge der Weiber, die ein Gehirn aus äusserster Enge besitzen, was das Schacksil der Weiber insgesamt sein. Es fehlt an Logik.
Ich denke, man hat begriffen die Begrifflichkeit des Unbegriffenen und aller Verblödeten – 99,999 %.
Renée Delavie – Tel Aviv – ich bin Jude – mein Gott und Jesu