Die meisten Menschen haben keine Ahnung oder meinen das Falsche:
Reichtum, Besitz, Sex, Macht – Blödheit.
Es stimmt, Blödheit macht glücklich, aber ist eine Affenschande.
Glück ist, was man in jeder Situation aus dem Leben macht.
Ich denke, man ist glücklich, wenn man Lebensqualität organisiert und dafür ist man selbst verantwortlich.
Hier eine endlose Liste (sie wird am Schluss einfach endlos weil ich mich erinnern will) von Momenten der Lebensqualität.
1. Zwischen Menton und Sospel gab es bei einer kleinen Kapelle eine Beiz, die immer vernachlässigt war. Auf einer Empore mit Blick über die ganze Küste der Côte d’Azur wurden wir empfangen, ich, Rita und Hund, von einem ganz jungen Kellner und der Koch war begeistert. Wir assen wie Gott in Frankreich mit bestem Wein und ich erinnere mich nur deshalb, weil ich dachte: «Jetzt bin ich absolut glücklich – merke es dir.»
2. Es war am Geburi von Rita in San Pellegrino. Wir waren umher gewandert an leeren Hotels vorbei und dem Fluss entlang und erblickten den Bahnhof. Davor einige Tischchen und Sonnenschirme. Wir bestellten etwas Sonderbares, was sehr gut war - dachten zurück an unsere Reise nach und in Bergamo - und es blieb haften, weil kurz darauf der geliebte Clochy Hund starb.
3. In Portugal die Paradores Tour und überhaupt auch die Tour in Andalusien. Jede Station war ein Märchen aus 1000 und eine Nacht. Besonders in Estremoz oder Marvao ganz hoch in den Bergen an der Grenze zu Spanien mit Blick über 200 Meilen ins Land. Einfach losgelöst von der Welt, für nichts verantwortlich.
4. Als ich Rita kennenlernte lud ich sie in ein prachtvolles Schlosshotel ein im Aargauischen unter freiem Himmel bei einer Mühle und es lag etwas in der Luft und es war der Beginn eines gewaltigen Abenteuers zu zweit.
5. Hocke still unter 1000 Leuten und höre wie von Ferne meinen Namen. In der Aula zur Universität Züri wurde soeben der Beste der Diplomprüfung ausgerufen. Ich war gelähmt und holte erst Minuten später das Diplom ab bei meinem Chef, er hatte mehrere Lehrbücher über Wirtschaftslehre geschrieben und war entzückt. Und sofort kündigte ich meine Stelle, denn wenn Chefs weit unter ihren Angestellten figurieren, geht nichts mehr.
6. Eigentlich wollte ich Suizid begehen in Sri Lanka bei einem riesigen World End Wasserfall. Stattdessen lud ich in Nuwara Elia meinen Taxidriver zum hervorragenden Essen ein, auf unserer Fahrt rund um Sri Lanka, was zu jener Zeit noch ein Wunder war.
7. In Bournemouth um etwas English zu lernen: Oben auf den Cliffs mit Blick in die unendliche Weite des Meeres und ein Buch von Bertrand Russell zum Lesen – und JFK soeben erschossen. Und hin und wieder ein Sexabenteuer von besonderer Qualität, einfach so, und ein Konzert mit den Beatles als sie noch ganz klein waren und die Dame in roten Schuhen wollte nachher mit mir in eine Bar und schrie ihren Liebhaber am Telefon an, er solle sich zum Teufel scheren, sie habe einen Neuen. Welch ein Irrtum!
8. Mit den Eltern in Berlingen, wo sie im Altersheim herrlich lebten und gleich gegenüber - ein tolles Hotel, wo die ganze Verwandtschaft jeweils speiste und meine Mutter erzählt mir Lebensgeheimnisse, die verrückter nicht sein konnten. Nicht mal alle Söhne waren von Papa….
9. Sehr früh am Morgen, die Skipiste in Flums ist frei von Verkehr und nun mit hohem Tempo und tollen Kurven runter zum Tal und man weiss schon, auf welcher Terrasse man Mittagessen würde und am Abend ein tolles Rendez-vous mit einer Schönen, was soll da noch besser sein?
10. Im Hinterland der Côte d’Azur nach einer Passfahrt, tief unten eine Steinbrücke und ein Bach. Es hat sogar einen Weg nach unten. Sofort mit Picknick und Hund aufs Sandbänklein, geniessen den Wein und die Wurst und Irish Coffee von Rita und der Hund tobt im Wasser und schliesslich schlafen wir im Schatten der Ufersteine.
11. Am Ende der Reise von Narbonne im Flussboot und in der Nähe Carcassonne. Ein Taxi bringt uns hin und wird uns wieder abholen. Die ganze Anlage ist ein unwirkliches Märchen und irgendwie nicht von dieser Welt. Auf dem Trottoir vor einem teuren Restaurant einen Fisch und Weisswein und Rita kauft vom Markt einen Bibliothekarstuhl und ist einfach hin und weg.
12. Es ist 4 Uhr und mein Bruder weckt mich. Wir haben in einem Boot der Bootsvermietung geschlafen. Rein in das schnellste Boot vom Zürisee und langsam Richtung Zollikon und dann Vollgas auf etwa 100, was jenseits ist im Wasser. Er 15 und ich 13 Jahre alt. Ein Abenteuer des Wahns und dann wird er Rheinschiffer und Matrose zur See -- und stirbt mit 19 Jahren.
13. Hüte die Schafe und das Abendrot ist unwirklich. Ich schaue, kaum 8 Jahre alt, gegen Westen und denke: Wenn ich jetzt losmarschiere gegen Westen, werde ich in einigen Jahr vom Osten wieder hier landen. Den Schafen war es egal.
14. In Paris auf dem Weg per Vespa nach Bournemouth in die Schule. Die Hure am Montmartre hatte einen Spiegel an der Decke. Aber interessanter der Besuch in Versailles: Das Schloss liess ich links liegen und wanderte durch den Park. Dann ein grosses Wasserbecken und ich konnte ein Ruderboot mieten und fuhr ganz allein, weit und breit keine Seele, auf dem Wasser in Versailles und fühlte mich wie ein König Louis 14.
15. Mit einer Familie vor 40 Jahren in Cap Ferret bei Arcachon zum Zelten. Wir waren mitten im Wald auf der Halbinsel Cap Ferret und ich stellte mir vor, wie es einst hier brennen würde. Im Juli 2026 brannte es von hier bis nach Bordeaux. Solche «Zukunftserinnerungen» hatte ich immer wieder und sie trafen immer ein. Ein Wunder.
16. Zu Fuss von Berninapass bis nach Poschiavo und dann einen berühmten Künstler (ich machte seine Buchhaltung und er bezahlte mit Kunstwerken) besuchen mit seiner Ausstellung. Am Abend eingeladen in seine Scheune, seine Frau machte etwas zu essen und wir philosophierten bis 3 Uhr am Morgen bei Kerzenlicht und es war alles nicht so ganz real.
17. Ein Spazier bei dem See ob Pfäfers und der kleine Clochy rannte voraus auf die Schuhe eines Mannes. Bei näherem Schauen erkannte ich Dürrenmatt mit seiner Frau Kerr. Wir schwatzten etwas und gingen unserer Wege. Ich staunte, wie klein und still der Mann war, der kurz nachher starb. Hätte gerne mit ihm philosophiert, aber es hätte wieder mal nichts gebracht.
18. Viele Abenteuer sind mir als Kind nicht mehr in Erinnerung. Aber wie meine welsche Mutter mit uns drei Söhnen jeweils bis nach Zollikon wackelte, um bei einem Privatgrundstück Beeren von einem Gestrüpp zu sammeln, es ist mir als wäre es gestern geschehen. Sie nannte es immer: «Gehn wir in die Peerli».
19. 5 Jahre Genève. Da bleibt etwas hängen: Der Kauf eines Citroen DS, der auf der ersten Fahrt einbrach im Jura. Oder die Skiausflüge nach Savoyen in 5 verschiedene Skigebiete. Mit der Vespa zur Arbeit – auch mit Schnee - und nach Bournemouth. Der Autounfall während der Fahrprüfung. Der Ausflug mit Ruth per Gondel auf den Salève mit Zukunftserinnerungen – eine wundersame Gschicht.
20. Der Lehrer kam herein in der Proficiency Class und sagte nicht sein fröhliches «Hello class!», sondern setzte sich und las leise: «It was a dark and stormy night». Er hatte meinen Aufsatz gewählt. Da wusste ich, dass ich in Zukunft Bücher schreiben würde.
21. Frau Egg, meine Verdingmutter und ehemals Bäuerin, inzwischen Witwe, freute sich, dass ich sie mit Rita abholte, um mein neues Haus über dem See zu zeigen. Als ich meinte, ihre Kinder könnte ich auch einladen, meinte sie: «Besser nicht, sie könnten eifersüchtig sein.» Wenn ich bedenke wie es war als ich 10 Jahre alt war im Schümberg – mein Gott!
22. 30 Jahre lang waren wir Freunde, der Rechtsanwalt und ich und arbeiteten auf vielen Mandaten gemeinsam. Im Albisgüetli sprach er den Satz aus: «Suche doch endlich eine rechte Frau, Rita ist doch nichts. Und deine Literatur, gib sie einfach auf. Und dein Haus, der Architekt hätte etwas Rechtes bauen sollen.» Ich sah ihn nie mehr. Und die Frau meines Bruders sagte: «Aber der Dr. Vogel hat doch recht!»- Ich sah auch diese Beiden nie mehr bis zu deren Tod.
23. Ich kroch auf allen Vieren im Haus rum mit 40 Kilo Gewicht am Körper und schaffte es mit Mühe per Auto bis zur Nierenstation. Die untersuchende Ärztin fragte mich: «Wie haben Sie es eigentlich hierher geschafft? Sie sind am Ende.» Sofort ins Spital und dann in die Dialyse. Mein Leben war gerettet und vorher noch eine Pankreasoperation mit Verletzung einer Arterie und ein Magengeschwür mit Blutverlust während Monaten. Dass ich lebe, ist ein Wunder!
24. Man lese meine Geschichte von Zufällen des Lebens. Ich kam mit einigen der wichtigsten Menschen des Planeten in Kontakt per reinem Zufall. Es war wie ein Magnet – aber auch geschuldet durch den Beruf: Wenn man in drei der BIG 8 Accounting Firms arbeitete, muss man wichtigen Leuten begegnen. Aber der Schah von Persien, Frisch und Dürrenmatt, Sibylle Berg, Hitler-Betreuer am Obersalzberg, Carl Popper, Cornfeld, Erfinder des Containers, Waldheim, Trump per Mail lange vor 2000, Marc Rich, Franz Weber, Cipollini und Breu, Gaddafi, Köbi Kuhn etc. Einfach komisch.
25. Gestern war’s. Überall in Europa brennen die Wälder und oben im Wald sehe ich ein rötliches Licht, das sich rasch verbreitet. Ich will schon ans Telefon zur Feuerwehr als ich merke, dass das Feuer einen runden Rand hat. Und schon kam ein roter Mond über die Baumwipfel und strahlte in die Gegend. Ein Glück? Kann man sehen wie man will.
26. Die Lokalzeitung propagiert Sidney in Australien für einen Sommerferien-Tipp. Ich schrieb: «Liebe Lölizeitung – sie wollen also, dass eine Million jugendliche Schwizer nach Sydney fliegen? Total verrückt. Eine Million? Genau, dies sind die späteren Opfer dieser Vielfliegerei der heutigen Drecksjugend von Hirnlosen, verblödet durch das Silicon Valley.»
Fortsetzung folgt…..
27. Zeit im Piemont rund um das Rustico von Rita. Wir entdeckten - unter 50 anderen - das Restaurant bei einer Kapelle auf halbem Weg zum Mottarone - ein Berg über Stresa. Wir fragten nach einem Essen am Empfang, die Frau war etwas verlegen und sagte, kommt mit und stiess uns in ein kleines Zimmer mit 4 Tischen und dann musste sie wohl einen Koch suchen und wir tranken Aperitife. Schliesslich entdeckten wir einen riesigen Saal mit unglaublich seltenen Dingen wie Porzellan aus China und anderen Gegenden. Das Restaurant musste mal prächtig gelaufen sein mit tollen Partys. Und dann kam es, nach einer Stunde, mit Wein und hervorragendem Essen und nie mehr war es so fein, wie dieses erste Mal. Ein Traum.
28. Ähnlicher Vorfall: In Baveno das Splendid-Hotel, wir fuhren ins Untergeschoss und in der sehr vornehmen Empfangshalle fragten wir nach Mittagessen. Wir wurden in einen riesigen Raum mit Kronleuchtern geleitet und sofort mit guten Dingen versorgt. Weit und breit keine anderen Gäste. Das Essen war unglaublich gut und wir sind mehrmals später auf der Aussenterrasse gehockt mit dem Lago Maggiore zu Füssen und genossen Essen, Hund im Wasser, Spazier zurück am Strand entlang - und überhaupt unsere Existenz.
29. Ich muss etwas über das Montafon schreiben, weil wir so oft da waren in den Skiferien. Das Wellness-Hotel auf dem Bartholomäusberg war Klasse mit Schwimmbad und vielen Gästen und die Pisten über Schruns oder Tschagguns waren einfach toll - und Rita und meist einer meiner Hunde waren immer glücklich, weit weg von Job und später ohne Job im Alter. Man muss Momente geniessen können, wie sie da sind – abschalten. Rita sagt, ich könne dies nicht…
30. Einst hatte ich gleichzeitig drei Autos: Citroen-Maserati, den 2CV und einen Citroen CX Turbo. Jeder hatte eine Funktion, aber am liebsten war mit der 2CV. Eines Tages fuhr ich auf der Autobahn um die 200 km/h mit dem SM bei ziemlich viel Verkehr, als direkt vor mir ein Auto ausscherte. Erstaunlicherweise wurde ich nicht mal nervös und fuhr einfach durch die Büsche in dritter Spur. Tragisch, dass ich das Auto verschenken musste am Schluss, weil eine Revision des Oldtimers 100'000 Franken gekostet hätte. Und der 2CV ging in den Thurgau für SFR 2000. Bald backte ich kleinere Brötchen und heute fahre ich seit 18 Jahren einen ganz normalen Nissan.
31. Nicht untergehen darf meine Wochen mit Architekt Senn an der Côte d’Azur, wo er seine Wohnung über Monaco und meine kleine Bleibe umgestalte in ein Bijou mit einer ganzen Equipe. Ich war hier um ihm mit Französisch zu helfen. Wir erlebten jeden Tag neue Abenteuer mit tollen Restaurants, Ausflügen, Kontakten und es waren trotz seiner Arbeit, die verrücktesten Ferien, die ich je hatte. Leider hat man sich danach auseinandergelebt, es ging eigentlich nur um diese drei Wochen und das schöne Haus, das er mir zuvor über dem Zürisee gebaut hatte.
32. Magnenat war sein Name: Er war ein Professor für das Franz-Diplom der Chambre de Commerce. Wegen Militär fragte ich ihn um Privatlektionen und er sagte sofort zu. Er brachte mir Franz bei - plus klassische Musik und Philosophie und ich lernte neu zu denken – und schloss als Bester ab. Nur einen Monat nach meinem Wegzug von Genf war er leider tot.
33. Geburten gab es zu Hauff. Einerseits meine zwei Töchter, was mir immer unwirklich vorkam, und wiederum massenweise bei Kunden und in der Umgebung. Ich war überzeugt, dass die Bevölkerungsexplosion auf 10 Milliarden diesem Planeten verwüsten wird und so war es auch, nur dass die Idioten rund um Trump und EU dies niemals begreifen werden – noch weniger die Neger, Islamisten und Chinesen oder Inder, aber Dummheit ist international und unauslöschlich.
34. Katzentisch – jeder weiss was ein Katzentisch ist. Zwei Wochen vor meinem Geburtstag reservierte ich im Panorama Spa Hotel in Feusisberg einen Tisch mit Aussicht. Früher hatte dieses Bluffer Hotel der Fussballer und Ferrari Fahrer mal einen anderen Namen. Kurz: Wir landeten beim WC am Katzentisch. Ich orderte den Chef und putzte ihm die Kappe – aber wie. Er rannte und fand uns einen Tisch in bester Lage und entschuldigte sich. Trotzdem ging ich nie mehr in diese Beiz. Übrigens: Heute gehen alle Hotels und Restaurants entweder pleite oder sind überfüllt von Vollaffen ohne Hirn - die auch noch pleite gehen.
35. Dies erinnert mich an die Einladung der grössten Versicherungs-Gesellschaft der USA der gesamten Geschäftsleitung auf dem Bürgenstock mit Übernachtung. Als Chefrevisor und Prüfer war ich auch eingeladen und bekam eine Suite. Beim Nachtessen forderte mich die Gattin des Präsidenten auf, etwas zu sagen - dies war keine gute Idee. Aber mein Spazier mit dem alten Vontobel der Bank in Züri, war immerhin ein Gewinn. Der Mann strotzte vor Bescheidenheit.
36. Wie man Millionär wird? Die Liegenschaft in Wollerau wuchs und wuchs an Wert von Jahr zu Jahr. Ein halber Milliardär, Freund von Andy Senn dem Sohn des Hausbauers, hatte ihn gefunden und er kam auf Besuch und lachte über meinen Citroen-Maserati SM, aber immerhin gab es einen Millionen-Check. Ich verliess das Haus sehr ungern, aber was folgte war eben so gut – gefunden im Netz durch meine Rita.
37. Das neue Haus im Sarganserland war eine Perle. Der Erbauer rief eines Tages aus seinem Cabriolet hinauf zu meinem Balkon und ich lud ihn und seine Frau ein zu einem Kaffee. Der Kerl benahm sich in seinem früheren Haus dermassen blödsinnig und meinte, er sei beschissen worden beim Verkauf, dass ich ihn praktisch rauswarf und nie mehr sah. Aber seine Hütte mit Garten ist eine Pracht und verschönerte uns den Lebensabend.
38. Welche Personen mein Leben verbesserten? Eigentlich sind es etwa 20 Personen. Vor allem Rita und meine Hunde. Auch die früh verstorbene Ehefrau war nicht schlecht und meine Töchter und die Söhne von Rita. Selbst die Verdingfamilie war toll, mein Architekt und dessen Sohn, der Rechtsanwalt, einige Freunde. Prof. Magnenat und ein Künstler und vor allem die etwa 20 Weiber, die Zugang zum Bett offerierten – also alles gar nicht so schlecht. Verdienste hatten auch der Verlag RG Fischer und der Verleger Krasemann und die FDZ Druckerei.
39. Kann diese Welt überleben? Das grösste Erlebnis war meine Literatur: Schon 1975 schrieb ich erste Texte und dann 20 Bücher, die leider nie ein Erfolg wurden. Aber ich habe mich Tausende von Stunden herrlich unterhalten und konnte nachweisen, dass diese Drecksmenschheit keine Überlebens-Chance mehr haben wird – niemals. Was es mir nützte? Ich war toll beschäftigt bis heute.
40. Eine der bedeutendsten Freuden war jeweils, dass ich während Jahren am Freitag Abend Rita bei der Migros Zentralverwaltung abholte mit dem Citroen-Maserati. Die Mitarbeiter glotzten runter und wunderten sich über ihre kleine Angestellte. Dann ging es ins Bad zu Zurzach für Wasserspiele und Wellness in der anbrechenden Nacht zu allen Jahreszeiten und auf dem Heimweg immer in eine Knelle oder Luxusbeiz zum Essen – und so begann für uns über viele Jahre jeweils das schöne Wochenende mit Wanderungen mit-den Hunden oder Touren mit dem Rad oder Skifahren im Winter.
41. Ein absolutes Highlight: Draussen tobt ein Wintersturm und es blitzt unaufhörlich. Aber innen im obersten Stock des Rusticos der Rita über dem Lago d’Orta brennen Kerzen auf dem Tisch und das Fondue steht bereit. Wir geniessen das Essen ganz allein und schwatzen über das Leben, dieser riesige Raum mit Balkendecke und den vielen Fenstern zum See und denken: «Paradiesischer kann es nicht mehr werden.»
42. Ich fand das Getue über eine Sonnenfinsternis am 12. August 2026 einen Blödsinn. Als es allerdings um 20 Uhr abends dunkler wurde, wollte ich und Rita unbedingt dies Ding erleben. Wir standen auf dem Steintisch mit Blick auf die Churfirsten, die Sonne war schon untergegangen, aber die Berge im Norden wurden immer finsterer und die Katze LUNA kam gerannt und verstund nichts mehr. Muss schon sagen: Es war ein düsteres Ereignis. (unten: Finsteres Getue um helle Sonne).
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Finsteres Getue um helle Sonne
Tausende schädigen ihre Augen aus purer Stupidität.
Was für ein Getue, wenn von Zeit zu Zeit der leere und steinige Mond zufällig vor die Sonne kommt. Einfach ein idiotisches Spektakel für Gehirnlose.
Vergleichbar mit dem Dreck von MUSK in Sachen «Weltraum» von einer Lichtsekunde, wo vor lauter Satelliten bald einmal nur noch Weltraumschrott sein wird.
Zudem ist die nächste Sonne 4,2 Lichtjahre entfernt. Die Idiotie, dass es je ET gehabt haben müsste, ist an Blödheit nicht zu übertreffen.
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43. Die Asche von René, Bruder von Rita, liegt am Ufer des Lago d’Orta, wo wir einst badeten. Vor 20 Jahren etwa waren wir auf dem Heiligen Berg in Varallo und assen auf der Terrasse vor einem Hotel mit Park. Am Abend etwa assen wir bei Musik von Bob Dylan vor dem Rustico oder später spielte er auf seinem Akkordeon elegische Melodien per Improvisation im Zelt vor dem Haus, er wollte nicht gesehen werden. Es war ein Traum.
44. Weil es wichtig ist die Jugend zu erinnern: Mit René, meinem früh verstorbenen Bruder, immer wieder im Niederdorf, da gab es einen Glace-Stand mit 50 verschiedenen Aromen. Da standen wir und studierten, was wir aufeinander beigen wollten und spazierten nachher durch die Altstadt und fühlten uns wie Herzöge.
45. Rolf war mein Jugendfreund und er war ziemlich dick und hatte später eine Hure als Freundin und noch später eine ungemein schöne Frau. Kaum 16 hatte er die Reiseschecks seiner Mutter und lud mich ins Gourmet Restaurant am Bahnhof Züri ein und wir wussten nun, wie Milliardäre leben. Auch unser Ausflug nach Genua – unvergesslich.
46. Sie wollen ein Wahnsinn erleben: Der Naturpark Taranto bei Pallanzo ist mehr als ein Paradies. Zuerst mit den Hunden jedesmal einen anderen Rundgang und am Schluss in die offene Beiz beim Eingang. Man glaubte zu träumen und die Fotos sind an Qualität nicht zu übertreffen, wohin man schaut Blumen, Teiche, seltene Pflanzen, Blick auf den fernen Lago Maggiore – und am Schluss nur über die Strasse und die Hunde badeten am Ufer voller Begeisterung.
47. Unsere Putzfrau, sorry, Reinigungskraft; sorry, dipl. Raum-Inspektorinnen-Furzexpertinnenwitz – höher als mein Diplom zum Wirtschaftsprüfer, ist absolut in Ordnung. Es gab einen grauenhaften Hitzesommer mit Sonnenfinsternis. Ich erklärte ihr, dass ich ab 5 Uhr morgens das Haus gekühlt hätte. Sie kam und riss alle Fenster auf – es brauche Luft. Zurück aus der Dialyse um 12 Uhr war das Haus ein Ofen. All meine Erklärungen – 20 Mal - nützten einen Dreck. Die die unten sind, sind unten, weil sie unten sind.
48. Und wer ist oben? Ich prüfte Firmen von etwa 50 CEO und stellte fest: Diese Typen haben pure Scheisse im Kopf. Sie können repräsentieren und sonst nix. Die Firma gedeiht per Zufall. Eine Ratte könnte den Job besser. Gierig die Juden als Besitzer und deshalb gehören diese wie Trump auf den elektrischen Stuhl, zusammen mit Netanjahu und Ben Gvir.
49. Sekretärinnen hiessen sie früher oder zuständig für die Presse. Sie ahnen, wenn Macht erscheint in der Firma und der Revisor hatte höchste Macht. Zahlreich die auch verheirateten Weiber – meist Schönheiten - die zuerst mit mir essen wollten und dann ins Bett. Wäre ja schön blöd gewesen.
50. Ferner Osten – Ocean Center – Swiss Chef vom Peninsula Hotel, bestes Hotel der Welt, machte unsere Aufwartung und mit Tragflächenbooten auf eine Insel vor Hongkong zu gegrilltem Fisch und Schämpis. Und ich nahm es als höchste Normalität, es war einfach so. Und dann auf die Philippinen, Thailand, Singapore, Sri Lanka für eine Woche – Basis für «Sex-Geschichten» - alle liebten das Buch.
51. Über 30 Haarnadelkurven auf den Monte Rosso hinter Intra am Lago Maggiore. Diese Gschicht ist nur interessant, weil ich während des tollen Essens ganz allein mit Rita und Hund in der gedeckten Terrasse dachte: «Diese Welt spinnt. Alles ein Chaos. Die Katastrophe kommt und wir sitzen hier in der Stille und sind fern von Allem.» Es war später nie mehr so toll in dieser Beiz mit Tieren, die alle frei herumliefen.
52. Revision in Prag oben beim Schloss in einem prächtigen Hotel. Viel Arbeit zwar, aber am Abend die alte Stadt, die berühmte Brücke, die Beizen und am Wochenende kam Rita und wir genossen die Moldau, kauften eine ungeheuer gute Strassenmalerei, per Boot auf dem Fluss, die Parkanlagen, die Laternen in einsamen Gassen und die Zigeuner mit ihrer melancholischen Musik. Ferne Welt - noch so wie vor Jahrhunderten.
53. La Camargue und schon die Reise dahin - über Aix en Provence und Les Baux de Provence. Aber dann die Idee ein Motorbötchen zu mieten und da sahen wir die freien weissen Pferde überall am Ufer, dann ein Inselchen und wir assen den Picnic. Später die Flamingos im Abenduntergang auf den Böschungen in den riesigen Teichen. Gleich kommt van Gogh um die Ecke mit seiner Staffelei. Ja, dann ein Riesenbild vom legendären Phönix erworben in Ste Maries de la Mer.
54. Fürchterliches bahnt sich an – der Militärdienst: Zuerst 17 Wochen RS in Sion bei den Schweren Minenwerfern, dann 8 WK irgendwo in den Alpen und noch etwa 6 EK ebenso und jährlich die Schiesspflicht im Schiessstand des Wohnortes. Ein Graus. Kalte Nächte. Hetzerei und Warten, irrwitzige Befehle, zuerst beim Geschütz und dann als Büroordonanz. Ich war der schlechteste Soldat des Landes und ich bin stolz drauf bis heute.
55. Dagegen muss ich der beste Prüfer der Welt gewesen sein, in allen Positionen bei drei der Big Eight Accountants (Price Waterhouse, Coopers and Lybrand, Arthur Anderson, KMG, Peat Marwick, Deloitte, Touche Ross, Ernst and Whinney, Arthur Young), die später alle fusionierten. Ich wusste absolut alles über Konzerne, Banken, Rechnungswesen und internationale Steuern – Beste Diplomleistung - und dies wurde auch zur Basis meiner späteren Bücher.
56. Suchte für mein erstes Buch «Gedanken in Turin» einen Verlag. 20 Absagen, bis sie mich an RG Fischer verwiesen. Frau Fischer schrieb einen euphorischen Brief über die ungeheuer gute Qualität des Buches und es wurde gedruckt wie später andere über meinen Verlag KAOS. Aber nie wollte irgendein Kritiker oder eine Zeitung etwas von den Büchern wissen. Lustig, dass jetzt die Menschheit verreckt am Klimakollaps, Niedergang der Finanzindustrie und Wassermangel weltweit etc. (siehe «10 Gebote des Todes»)…
57. Nicht alles war so goldig: Als Verdingkind bei den Bauern Egg über Elgg gab es einige Sonderlichkeiten: Ein Harmonium wo ich spielte. Eine 8-Klassen-Schule mit einem Lehrer für alle Klassen. Schulweg durch steilen Wald - eine Stunde. Und einmal wurde ich ausgeliehen um Sägemehl zu stampfen und dabei erstickte ich beinahe. Da war es besser, die Schafe zu hüten mit der Tochter des Bauern.
58. Über meine unglaublich vielen Sexualabenteuer in vielen Ländern möchte ich hier nicht schreiben, sondern verweise auf «Sexgeschichten eines Flegels», wo etwa 90 % der Wahrheit entspricht. Ich war Frauen gegenüber zuerst naiv, dann wissend und ich schätzte sie alle. Aber im Alter analysierte ich das weibliche Wesen und dann wurde es abgrundtief böse. Frauen sind nicht, was wir meinen - und grundlegend anders als Männer. Frauen sind eher wie Spiegel und sehr Geld orientiert.
59. Mein ganzes Leben lang waren mir Juden irgendwie wichtig und zwar lange bevor die Sauereien in Israel von Netanjahu losgingen mit Trump und seiner dreckigen Judenhorde und Gaza und Iran. Schon immer waren Wall Street, Silicon Valley oder der Neoliberalismus jüdisch, bevor Thatcher und Reagan es in Politik umsetzten, für mich ein Rotes Tuch. Und dann entdeckte ich, dass so ziemlich alle Drecksgeschäfte der Welt verbunden waren mit den Elders of Zion – und somit wurden die Juden zur Zielscheibe meines Spottes und gewaltiger Kritik.
60. Wenn man zwei Töchter hat - so ist es logisch darüber zu schreiben. Ihre Mutter und also meine Ex-Frau, verstarb mit 69. Als Beispiel - eine spätere Begegnung im hohen Alter: Mit der jüngeren Tochter ein Treffen im Rathaus Pfäffikon am See (ein früherer Wohnort) mit ihrem türkischen Freund und erfährt über ihre Eskapaden in Beruf des Rechnungswesens wie ihr Vater. Und die ältere Tochter mit ihrem Ehemann gleich etwas später im Seehof in Walenstadt bei Fisch und Fitnessteller mit Rita und mir und dann erfährt man einiges über ihre Probleme während einer kleinen Wanderung. Es sind so viele Schicksale verbunden mit solchen Treffen, dass ich hier ein Buch schreiben müsste.
61. Ungemein viel bedeuteten mir meine Hunde, die mich über 40 Jahre begleiteten überall hin. Zuerst kam Nick, dann Clochard, dann Leon und auch Farina und Melody und schliesslich Alexis aus Kreta. Es war wundervoll mit ihnen spazieren und wandern zu gehen und die Ferien überall zu erleben. Andernorts habe ich ganze Bücher geschrieben über unsere Abenteuer. Was unerträglich ist, ist ihr frühes Sterben nach einem kurzen Leben. Es war höchste Lebensqualität für mich – auch für meine Partnerinnen.
62. Wie lernt man die besten Beizen am Oberen Zürisee kennen? Man beauftragt den Architekten Andy Senn, Sohn von Otto Senn, mit dem Verkauf meiner Liegenschaft in Wollerau und er fand einen Käufer. Während eines Jahres hatten wir Besprechungen in den besten Beizen von Wädenswil bis Lachen, um die Kontakte zu besprechen. Unter anderem erfuhr ich, dass der Mann einmal pro Jahr in die Aleuten flog, dann auch mit Helikoptern, um Lachse zu fangen. Dies ist die moderne Zeit und Reisen.
63. In Sachen Bücher könnte ich und habe auch, viele Kommentare geschrieben über die Akzeptanz. Als ich in die Dialyse kam, schenkte ich einer Ärztin und zwei mir wohlgesinnten Pflegern je eines meiner Bücher. Wie immer bei ALLEN meinen Verwandten und Freunden, kam kein Echo oder positive Kommentare zustande. Meine Enttäuschung über die Reaktionen auf meine Literatur ist gigantisch - und dies wird sich rächen.
64. Als ich einem Verlagsmenschen meine zwei Bände zu «Philosophie der Realität – Alltag des Wahns» übergab, zwei Bücher mit je 1000 Seiten und insgesamt 600 Kritiken zu Philosophen und Schreiberlingen, sagte der Mann: «Wie ist es möglich so viele Kritiken zu verfassen?» Ich erklärte ihm, dass es entstanden ist über 30 Jahre und ich zu jedem gelesenen Buch oder Theorie eine Kritik verfasste seit 1990. Dass es möglich wurde, überhaupt zu den wichtigsten VIPs der Geschichte solche Kritiken zu verfassen, spricht Bände über den Intellekt unserer Zivilisation. Alle schreiben einen gewaltigen Blödsinn und keiner erkannte den Ernst der Lage gegen das Ende der Menschheit oder gar des Planeten hin.
65. Meinen ersten Text schrieb ich 1975, sitzend auf dem WC («ORAKEL 2099») und dann folgten 20 Bücher. Der Hauptinhalt war immer die ungeheure Dummheit aller Menschen, die blind und unwissend durch ein Universum stolpern und mit jeder neuen Erfindung oder Fortschritt, ihre eigene Lebensgrundlage vernichteten – immer schneller und immer radikaler. Wenn nun - wie von mir vorausgedacht, bald einmal die ganze Menschheit verreckt an ihren Crashs und Klimakollaps und Wassermangel und ihrer Verblödung, dann wird sich immerhin meiner Schreiberei und Kritiken gelohnt haben. Ich jedenfalls habe mich beim Schreiben maximal amüsiert und eine tolle Zeit gehabt.
66. Jedes Leben ist wieder anders und diktiert von 1000 Zufällen. Bei der Geburt oder nur schon im Alter von 20 Jahren, kann kein Mensch sagen, was aus dem Leben wird und wo man einst sterben wird und wann. Für mich war mein Leben immer ein Abenteuer ins Ungewisse und ich machte es mir zum Prinzip, dass ich über die Lebensqualität SELBST verantwortlich war und mich in JEDER Situation wohl zu fühlen hätte und das Beste aus dem Leben zu machen hätte, was mir gelungen ist.
67. Die meisten Menschen machen den riesigen Fehler, dass sie an einer unhaltbaren Situation nichts ändern. Ich hingegen trennte mich sofort von Personen oder Jobs oder Ideen, wenn ich merkte, dass sie negativ auf mein Leben einwirkten. Leute können tun und lassen, was sie wollen – aber sie sollen sich niemals beklagen, wenn sie eine Existenz voller Scheisse hatten bis zum Tod oder von Trumps in die Misere geleitet wurden.
68. Reden wir von Zufällen: Die wichtigsten Zufälle waren meine Existenz als Verdingkind auf dem Lande, dann meine Eltern ein Ex-Deutscher und meine Mutter eine Ex-Französin, dann meine Sprachaufenthalte, die Berufswahl, die Begegnungen mit Frauen meines Lebens, den Orten für Ferien und Reisen, meine einsamen Entscheidungen wider jede Normalität und mein Entscheid zu schreiben. Und ein Beispiel von Zufall: Gestern Abend um 6,12 Uhr schaute ich aus Zufall auf meine Uhr, die durch Bewegungen aufgezogen wird und schon ein Weilchen auf der Kommode war und ich staunte: Sie lief immer noch und war auf 6,12 Uhr. Heute morgen wieder schaute ich ausgerechnet um 6,12 auf diese Uhr und staunte noch mehr… - 10 Minuten später entdeckte ich, dass die Uhr schon vor Tagen bei 6,12 stillgestanden sein muss….
69. Die Menschheit besteht aus zwei Geschlechtern. Als ich dies mit 16 entdeckte, war ich erschlagen. Verführt von einem Mädchen, das von ihrem Vater gevögelt wurde, erkannte ich, dass ich den Sex nie begreifen werde und so blieb es mit vielleicht 50 Partnerinnen. Heute bin ich alt und frage mich: Hat je ein Mensch den irrwitzigen Vorgang beim Sex begriffen? Ich bin überzeugt, keine Sau hat auch nur einen Schimmer von Realität…
70. Menschen sind verschieden? Die Wahrheit: Jeder lebt ein anderes Leben. Aber eigentlich tun alle dasselbe und das Kollektive diktiert das Individuum. Nur einer aus einer Million kann sich als eigenständig in Geist und Tun verstehen. Ich war eines dieser seltenen Exemplare.
71. Reden wir von Tieren: Milliarden Tiere und Billionen Fische werden gefressen und «verwertet» von uns Menschen, weil wir inzwischen 10 Milliarden Hohlköpfe sind. Billionen sterben einen grauenvollen Tod irgendwo oder bei Waldbränden verrecken sie - von uns unbemerkt – wieder per Milliarden. Nur wenn ein Mensch verreckt, wird ein Riesengeschiss gemacht, vor allem bei VIPs, die uns in unsere Kriege schickten, wo wir verrecken durften an den Fronten oder unter Bombenteppichen. Man muss den Menschen endlich abschaffen und er tut es gerade – JETZT!
72. Einige Worte zu den zwei Söhnen von Rita. Als ich sie zum ersten Mal sah, waren sie noch Knaben, jetzt sind sie vor der Pensionierung. Sacha der ältere machte auf Treuhand und hat abstruse Ideen und immer denkt er das Gegenteil von mir. Er findet die Raumfahrt sehr wichtig und von KI erwartet er die Welt. Der Mensch löse alle Probleme easy. Mischa der jüngere schien nichts zu werden und dann dies: Sanierer der Spitzenklasse und mit 55 bereits mit seiner sizilianischen Frau als Rentner in Cefalu in einem tollen Haus mit Swimming Pool und Sicht bis in die Inseln. Ein interessanter und unterhaltsamer Typ.
73. Freunde – ja wenn man jung ist, da war mal ein Jugendfreund, dann ein Econom-Club vereint zu 6 in den besten Beizen von Züri, später als Freund ein Professor, ein Immobilienhändler, ein Architekt, ein Künstler, ein Buchhalter der jahrelang mit mir arbeitete und und und. Irgendwann lebt man sich auseinander und heute bin ich froh, überhaupt keine Freunde und Weiber mehr zu haben. Am Schluss war ich ja happy mit Rita und einem meiner Hunde und unserer Katze - in einem wunderschönen Haus und ebenso Garten.
74. Als ich 2014 mein Haus in Wangs kaufte, rechnete ich vor, dass ich nach 10 Jahren kein Barvermögen mehr haben sollte. 2026 erkannte ich, dass nur ein Viertel verbraucht war. Grund: Putin und Trump verhalfen mit Krieg in der Ukraine und Iran zu Gewinnen auf Palladium, Gold und Silber - in ungeahnter Höhe – zum Teil realisiert.
75. Der Moser war seinerzeit recht berühmt mit Ausstellungen im Kunsthaus Züri und Helmhaus an der Limmat und Poschiavo. Ich machte seine Buchhaltung und bekam sehr bedeutende Werke als Zahlung. Im Kunsthaus vor einem seiner Bilder: «Was soll dies darstellen?» - Moser: «Das was du siehst.» Nachher nie mehr etwas von ihm gehört.
76. Sehr bedeutend die 6 Monate in England bei Bournemouth. Ein Besuch in London natürlich. Aber vor allem der New Forest, Cornwall und Somerset und das monatliche Symphoniekonzert. Alles kam mir vor wie wenn das Mittelalter stehen geblieben wäre: Die Dörfer, die Küste, die Pubs, das Verhalten der Engländer, ihre Vornehmheit, ihr Tee. Ausflüge am Meer entlang, in die Sandebenen voller Liebespärchen in den Mulden, Waldbeizen voller Bierfeste – alles nur ein Fest des einfachen Lebens. Und später kam der totale Zerfall des Landes und als ich viel später wieder da war - kein Mittelalter mehr, alles war weg und öde geworden.
77. Unterschied zwischen früher und heute: Als ich jung war, da dachte ich: «Ich weiss doch dies alles.» Egal was - und es war mir völlig gleichgültig und ich wollte nur das Notwendigste wissen. Heute glaube ich beinahe alles zu wissen, und doch irre ich mich in der Erinnerung an Orte, Zeiten und Namen und Gegebenheiten dauernd - und es ist mir nicht mehr egal. Was besser ist, weiss ich selbst nicht.
78. Einer meiner erinnerten Dauergags ist sei vielen Jahren meine Vorlesungen in Monaco: Wir hatten eine winzige Wohnung in Roquebrune und oft spazierten wir beim Einnachten vom Schloss Monaco den Felsen entlang durch einen Park, wo es ein Amphitheater hatte. Da sassen dann Rita und die Hunde im Rund und ich tat so, als würde ich aus meiner Literatur zitieren und die Typen applaudierten in die Nacht hinein. Es war sehr amüsant und nutzlos. Die Welt hat etwas verpasst.
79. Ich arbeitete als Top-Partner für drei der BIG 8 (heute BIG 4) und lernte 50 CEO und VR-Präsidenten kennen. Alle waren saudumm - sie kannten nicht mal ihr Rechnungswesen, die Finanzsituation, Steuersummen und Beschiss und alle Abteilungen ihrer Firmen. Ich musste alles wissen als Prüfer. Diese Schweine haben ein Riesen-EGO und Scheisse im Hirn – und so ist es auch mit allen Politikern, sie kann man alle wie Trump wegschmeissen.
80. Reden wir von Medien: Früher waren SPIEGEL und der TAGI meine lieben Zeitungen. Aber wie alles verdummten die Redaktoren und vor allem liessen sie sich von Juden total verblöden und den Woke-Weibern. Heute stimmen in NYT, NZZ, Die Zeit, FAZ, TAGI und was auch immer, kein einziger Artikel. Alle sind dumm, irreführend, verwechseln Täter und Opfer, kriechen den Juden und Reichen und Trump in den Arsch und sind zum Kotzen. Mein Krieg gegen diese Sauen werde ich gewinnen – easy.
81. Glaube ich an einen Crash der Weltwirtschaft und der Finanzwelt? Als einer der besten Wirtschaftsprüfer der Welt weiss ich alles über Banken, Finanzen und Rechnungswesen. Es ist offensichtlich, dass die Schuldentürme, das wertlose Geld, die Bonds und die Billionen an Aktienwerten etc. krachen werden und damit alles Gefüge in sich einbrechen MUSS. Wann dies sein wird, ist noch unbestimmt, aber wenn es kommt, dann total.
82. Glaube ich, dass eine Apokalypse kommt? Seit 1975 wird glasklar, dass Milliarden verrecken an einem Klimakollaps, Wassermangel, Einbruch der Versorgung und gewaltige Dürren, Hitzewellen, Superstürme, Crashs, Überschwemmungen. Dies überlebt keine Sau. Wann dies kommt? Mit Bestimmtheit noch im 21. Jahrhundert. 2099 könnte es so weit sein, dass Milliarden tot sind oder mindestens diese Katastrophe offensichtlich wird. Dass die Menschheit dies niemals begreifen konnte, ist ein Wunder und zeigt, dass alle Menschen verblödet worden sind – hauptsächlich vom Silicon Valley und dem Glauben an Gott und Technik.
83. Was ist das Universum? Kein Mensch hat auch nur eine Ahnung, auch nicht von Leben und Tod, was ein Hirn oder Auge ist und woher alles kommt auf dieser Erde. Ein Bruchteil einer Lichtsekunde ist unser Weltraum, wo alles zu Weltraumschrott wird. Lichtjahre oder Milliarden von Lichtjahren und was da draussen ist, begreift keine Sau. Auch die Lage unserer drehenden Kugel und dass allein DIES unsere Welt ist, begreift keine Sau – auch nicht Ewigkeit der Zeit und Unendlichkeit des Raumes. Der Mensch ist sau-dumm und meint doch, er sei ein Genie. Nicht mal Gott existiert, nur das total Unbekannte.
84. Seit etwa 3 Jahren schreibe ich häufig, dass 99,9999 % aller Menschen völlig verblödet sind – meist durch das Silicon Valley und die Juden. Was ist gemeint? Nicht die Geschlechter im Alltag und im Allgemeinen. Da mag ich eigentlich die Leute. Ausschliesslich als philosophisches Gebäude: Kein Mensch begreift den Niedergang unserer Welt und der Zukunft - und vor allem die Weiber sind begriffsstutzig und die Juden die Täter. Warum dies so sei, erfährt man in meinen Büchern.
85. Die kleine Katz LUNA hatte vor nichts Angst. Eines Tages brachte sie eine Schlange in allen Farben auf die Terrasse. Wir merkten es, als der Hund vor ihr tanzte und beide zum Angriff übergingen. Sofort zerrte ich den Hund weg und telefonierte der Polizei, die mich an einen Schlangenexperten verwies. Der meinte, wir sollten sie einfangen und in die Wiese bringen. Es blieb nur die kleine Rita für diese Aufgabe. Eine Glaspfanne drüber, ein Karton drunter, die Nachbarn stehen Spalier und sind weiss im Gesicht. Ich gehe mit Panamahut voran, hinter mir die Rita mit der Schlange, hinaus in die Wiese und hopp, im hohen Bogen raus und die Nachbarn applaudieren kreideweiss.
86. Wir machten einen Spazier in Ventimiglia mit Leon dem riesigen Hirtenhund Bergamasker. Aus dem Nichts kommt eine Katze und geht auf Leon los. Italiener in der Nähe machen: Mai-mai zur Katze und Leon tut so, als gäb es gar nichts. Die Katze merkt das Desinteresse und verschwindet wieder im Garten. Etwas später im Menton wieder mit Panamahut sehe ich einen Strassenmaler und hocke auf den Stuhl. Etwa 50 Personen schauen zu, wie der Kerl eine Karikatur aus mir macht. Und später lasse ich Himbeereis auf meine Hut tropfen, der 2000 Euro kostete. Und dann fiel der JE eine Treppe runter. Rita und Hund sahen staunend zu und frugen sich, ob ich noch lebte.
87. Eine Wiese im Südtirol: Rita mit Clochy unter dem Hag durch – mir nach. Eine Mutterkuh entdeckt die Affen und sprintet los. Die Herde hinterher. Ich schreie: «Lauft um eure Leben!» - und zu Dritt rasen wir dem Hag entgegen und die Herde im Galopp hinterher. Schnaufend meinte Rita: «Du und deine Abkürzungen – ein Scheiss. Ein Wunder, dass wir noch leben.» Ich meine: «Diese Kühe wissen ja nicht was sie machen – nicht wie die Nilpferde in Afrika.» Rita: "Du, und deine Ausreden.»
88. Am Schluss blieb uns nur noch die Katze Luna - nach dem Tod von Alexis. Einmal lebte sie im Rheintal und dann wieder am Ortasee. Eines Tages kratzte ein Riesenkater an der Tür zum Wintergarten und ich liess sie herein und gab ihr etwas Futter. Rita meinte, sie heisse Merlin - von einem der Nachbarn. Und nun hiess es immer: «Dein Freund steht vor der Tür, geh und mach auf.» Nur später merkten wir, dass diese Riesenkatz unsere weibliche Luna bedrohte und brachten sie nicht mehr weg. Noch heute fragen wir uns: «Was soll man machen?»
89. Von meinem Balkon aus sehe ich 24 Stunden pro Tag die ferne Autobahn, die wichtigste Verbindung West / Ost der Schweiz. Winzige PW und LKW sind dauernd unterwegs und ich stelle mir vor, wie in jedem eine bis mehrere Personen über ferne Distanzen zirkulieren. Noch ausgeweitet durch Flugzeuge und Schiffe, ein Wahnsinn. Keine Sau bedenkt, dass dies den Planeten vernichten muss, zusammen mit anderem technologischen Blödsinn des Suizides. Aber mir kann es egal sein – nur noch einige Jahre….
90. Einen Kurztext verdient auch meine mit 69 verstorbene Ex-Frau Ruth. Lernte sie kenne auf der Josefwiese an einem Fest. Gerade aus der RS und vor einer Anstellung in Genf, brachte sie es fertig, dort ebenfalls als Kindermädchen zu arbeiten. Wir hatten etwa 15 goldene Jahre und lebten mit Freude und häufigen Besuch meiner Eltern. Dann wurde sie esoterisch und sehr unzufrieden und es blieb nur die Scheidung. Aber bis zu ihrem Tod hatten wir danach das beste Verhältnis.
91. Man glaubt, dass VIPs eine besondere Art von Leben hätten. Dies ist ein Irrtum: 90 % ihres Daseins ist genau so wie bei allen anderen - man wohnt, man arbeitet, man reist, man hat Sex, man wird krank, man ist enttäuscht, man stirbt - und man weiss einen Dreck. Und VIPs sind schneller auf ewig vergessen – zu recht – als diese Idioten glaubten. Und Trumps sind noch blöder als der Rest.
92. Diese Kurzgeschichten sind nur eine Erweiterung meiner Autobiographie im Buch «Eine unwahrscheinliche Geschichte» und «Menschen im Leben von René Delavy». Es geht hier um Episoden, die dem Leben eben eine besondere Note und Qualität einhauchten. Es sind eigentlich solche Erlebnisse, die das Leben aller Leute ausmachen und ihm einen Wert geben. Der Rest ist ewige Routine.
93. Biaggio über dem Ortasee, ein Bauer und Fabrikbesitzer. Ich konnte zwar kein Wort italienisch – aber trotzdem wollten wir zusammen – er mit seinem uralten Rennrad - um den See fahren. Zuerst fiel ihm ein Pedal ab, die er sofort wieder anlötete. Dann ging es los: Er ängstlich mit 10 km/h die Berge runter und mit 25 km/h rauf. Ich war verloren, aber er als ehemaliger Piemontfahrt-Sieger grinste nur. Er mochte mich über alle Massen und wurde alt und gebrechlich – ein Jammer – ein Freund, den man nie sieht.
94. Eines der schönsten Erlebnisse habe ich vergessen: Wir besuchten die unglaublich tolle Stadt TURIN – Basis zu meinem ersten Buch «Gedanken in Turin». Der Höhepunkt war das Lingotto, die alte FIAT Fabrik. Wir stiegen mit Hund die drehende Rampe hoch aufs Dach - eine riesige Rennstrecke oben und eine Waage mit Helikopterlandeplatz und einer Kuppel für Konferenzen. Machten Fotos und staunten mehr, als wenn wir den Turm Antonelliana und die Basilica di Superga sahen.
95. Damals war mein Verhältnis zum Bruder Willy noch in Ordnung und er gab mir die Schlüssel zu seiner Wohnung in St. Moritz Bad zwecks Diplomarbeit, wo ich am See sogar dem Schah von Persien begegnete. Hie und da kam Rita auf Besuch und wir wanderten den Seen entlang wie Nietzsche bis zum Maloya Pass oder in die Berge zu den Gletschern mit Hund. Die Japaner im Zug von Pontresina nach St. Moritz waren hingerissen von Clochy und machten Fotos.
96. Erste Begegnung mit einem Hund. Am Obersee über Rapperswil am Sonntag. Viele Leute am Strand und es gibt überall Grillfeuer. Irgendwann erscheint bei uns ein grosser haariger Hund und geht nicht mehr ab meiner Seite. Kommt mit mir ins Wasser und an den Liegestuhl. Heinz, Tierpfleger, meint, der Hund sei verwahrlost und nimmt ihn nach Hause. Ein Monat später muss er ein neues Zuhause finden und soll vorübergehend zu mir nach Wollerau. Da ist es geschehen, wir nennen in Nick, den riesigen Bergamasker und er ist eine Perle. Jahre später meldet sich ein Künstler, der ihn seinerzeit besass, aber da gibt es nichts. Nick ist MEIN Hund - und es folgen noch 5 andere.
97. Natürlich besteht für unsere Veloreise von Wien nach Budapest und zurück per Tragflächenboot ein halbes Buch. Die Destinationen waren ein wahres Wunder und die Reise voller Überraschungen und Begegnungen. Wir waren gut trainiert und vor allem die Städte Wien und Budapest bewunderten wir die Beizen und alten Quartiere und die Donau. Das Wunder: Im Moment als wir aus der Garage in Wien kamen, kam die Sonne und mit der Abgabe der Räder am Ziel kam wieder der Regen. Gott war auf unserer Seite - wie immer.
98. Nach vielen Jahren des Schweigens, meldete sich wieder mal der Porti (Portmann), der Mann, der mir die BLOGS einrichtete im Netz. Wir sahen uns damals auch im Piemont in Ronco und im Safaripark mit seiner Frau und Mädchen Moe und nun ging es darum sich wieder mal zu treffen am Walensee zum Schmaus. Man traf sich im Seehof - und als erstes gab er mir alle meine Bücher zurück. Dann redeten wir über unsere Vergangenheit und er meinte, er habe endlich begriffen, wie sehr meine Texte auch bezüglich der Juden stimmten. Er hat inzwischen Israel und Gaza erlebt. Rita meinte zwar, dieser Kontakt sei nichts wert, wobei sie wahrscheinlich recht hat.
99. Ich machte immer verrückte Dinge: Wir waren im Kloster hoch über Varallo auf dem heiligen Berg und frassen mit den Priestern mit Kardinal in deren Restaurant. Ein Jahr später reservierte ich zu Weihnachten einen Tisch und Zimmer. Wir staunten, wir waren die einzigen Gäste. Zwei Jahre später Reservation zum Silvester. Und diesmal war der Saal voll mit Italienern, die sich ob zwei Schweizer sehr wunderten und sehr lieb waren mit uns. Die Sicht aus dem Zimmer des Nachts - runter auf Varallo war atemberaubend.
100. Mindestens so wahnwitzig unsere Besuche mit Hunden in Roccaverano. Rein per Zufall sichteten wir da einen Gasthof und erhielten ein Zimmer mit Veranda, wo Clochy und dann Leon das Leben genossen - unsere Hunde. Das Dorf und die Gegend waren das reinste Mittelalter und der Mampf sehr gut - und wir wussten, nachher geht es an die Küste bei Imperia und in unsere Ferienwohnung über Monaco für zwei Wochen – und neue Abenteuer.
101. Meine Gleichgültigkeit im Leben ist legendär: Zwischen Ponte Tresa und Varese gibt es eine Griechenbeiz. Vielleicht stand draussen «Nur für Griechen.» Ich jedenfalls spazierte mit Hund und Rita rein und fand mich unter 30 Griechen. Sofort kam der Chef herbeigeeilt und versorgte uns in einem Séparée. - Noch toller in Merano: Wir entdeckten eine leere Terrasse vor einem Hotel. Ausnahmsweise wollte der Kellner uns eine Gelati bringen. 12 Minuten später sassen da 30 Personen, der Kellner raufte sich die Haare. - In Monaco wurde mein Hund beinahe überfahren. Ich tobte, stoppte den ganzen Verkehr und schrie jeden Fahrer an, er sei ein Asshole. Die Leute standen auf den Balkonen und applaudierten wie verrückt. Wenig später verliess ich die Côte d’Azur auf immer.
102. Ganz verrückt folgende Geschichte: Ich hatte als Kunden einen Fabrikanten von Sonnencrème und dessen Frau, die mich sehr mochten und deshalb mich und Rita zu einem Nachtessen bei sich zuhause einluden. Bei bestem Wein und Mehrgangmenu erzählte der Herr und seine Frau, wie sie ins Leben von Adolf Hitler kamen: Als Theatercoiffeure in Berlin entdeckte Göring diese beiden und überredete sie, im Obersalzberg in der Villa Hitler zu Diensten zu sein – auch für Eva Braun. Sie sahen nichts vom Zweiten Weltkrieg, aber alle Grössen des Nazitums und nach dem Tod von Hitler flüchteten sie in die Schweiz (als Schweizer) und eröffneten ein Coiffeurgeschäft und später eine Fabrik für Sonnencrème. Etwas später sind sie beide gestorben und hinterliessen viele Filmrollen vom Obersalzberg, die alle vernichtet worden sind. Also ein wenig Wahnsinn – nicht wahr?
103. Man war einst sportlich und der Sohn Mischa von Rita – ein wilder Bergsteiger - wollte mit uns auf den Säntis und zwar zu Fuss. Noch später sogar mit mir auf den Alten Mann. Wir kraxelten also stundenlang von der Schwägalp nach oben, waren am Abend unter einem Haufen von bärtigen Männern beim Einnachten in der Beiz und kriegten das «Touristen-Zimmerli». Am anderen Tag der Abstieg bis zum Seealpsee und zum Bahnhof Wasserauen - und hundemüde wieder per Zug nach Zürich. Solche Touren vergisst man nie mehr.
104. Überraschungen im hohen Alter sind besonders wertvoll: Kürzlich besuchte uns Andy und Rebekka und luden uns in den Schlüssel zu Mels ein. Andy ist der Sohn von Otto Senn, der mir ein Haus in Wollerau baute, der mit mir viele Tage an der Côte d’Azur verbrachte und mir einen riesigen Gewinn einbrachte. Andy verkaufte später das Haus und wir blieben Freunde. Unvergesslich: In der Villa Crespi in Orta: Zu jedem Gang ein neuer Wein. Rebekka nippt nur. Als ihr ein Kellner weniger einschenkt, blökte sie: «Warum kriege ich weniger Wein?» - Andy: «Trink doch mal was in deinen Gläsern ist….» Bis heute lachen wir uns über diese Situation krank - und dann ist sie noch bedeutend in einer Bank – und so bescheiden.
105. Vor vielen Jahren spazierte ich jeweils in Weesen am Walensee mit meinen Hunden entlang. Und Rita meinte, ihre Mutter hätte vor 60 Jahren ihren Liebhaber im Parkhotel getroffen, einmal pro Jahr vor ihrem frühen Tod. Nun will sie ein Weibertreff nächstens in Weesen und deshalb besuchten wir die Terrasse im Parkhotel am See und assen wie Gott in Frankreich mit Sauser und guten Gesprächen – leider ohne Hund. Aber heute sollte Tyson – ein Hund – zur Ferienbetreuung kommen….
106. Etwas was mein ganzes Leben überschattete oder belebte und wichtig machte: 5 Jahre als Verdingkind bei Bauern unterhalb vom Schauenberg und über Elgg. Ein einziger Lehrer und 8 Klassen in einem Zimmer im alten Schulhaus mit Türmchen. Oft war ich der einzige Schüler meiner Klasse. Ich wurde ein Top Accountant später und beherrsche 3 Sprachen total. 40 Jahre später ein Treff in Hofstetten mit Ex-Schülern und Ex-Lehrer Breit, der eine Perle war als Lehrer. Und jetzt: Dick, uninteressiert, kannte mich nicht mehr, dem er einst Klavierstunden gab gegen Gemüse des Bauern. Die Verdingeltern natürlich längst tot. So rasch wie möglich weg und zurück an den Zürisee in meine Luxusbleibe. Vergangenheit kann eine Qual sein, und die Illusionen wegpusten, die man sich doch immer wieder von Neuem macht.
107. Was tut man im Alter? Nun zuerst mal in die Dialyse. Aber sonst einfach gut essen, wandern, das Haus geniessen, viel schreiben und lesen, den Garten pflegen, hie und da Leute empfangen oder auswärts bestens essen gehen. Und man ist sich bewusst, es könnten die letzten Tage in einem Zwangsaufenthalt auf der Erde nach einer ungewollten Geburt sein – und die Erinnerungen natürlich. Ein Leben? Was es sein soll? Eine Illusion und total sinnlos und nutzlos.
108. Bedigliora verdient es erwähnt zu werden: Bolli war ein Revisionsassistent von mir und besass ein altes Tessinerhaus im Malcantone und lud mich dahin ein. Mit Hund Nick, der den ganzen Weg aus dem Autofenster schaute, landete ich bei Bolli im Ticino und unvergesslich, der Abend vor dem Feuer und ein tolles Nachtessen. Dann später die Wanderungen in der Gegend bis Luino und den höchsten Berg Monte Lema und die Wanderung von San Salvatore nach Morcote. Leider hat man sich dann auseinandergelebt und der Kerl wurde uninteressant im Alter. So geht es eben oft.
109. Antrona-See hoch über Villadossola: Eigentlich nehme ich meinen Geburi nicht ernst und genau deshalb geschehen immer wieder wunderliche Dinge. Mein Lieblingssee mit Ruine bekam der Alpensee Antrona, den wir mit Hunden viele Male besuchten und beim Gasthof assen. An einem sehr regnerischen Maitag wollten wir da Geburi feiern. Ein Wirtehepaar empfing uns mit Pomp und kochte nur für uns ein herrliches Essen und wir waren glücklich, als auf der Heimfahrt sogar die Sonne endlich erschien. Es war mein persönlicher Gott – er tut solche Dinge.
110. Ich schrieb sehr viel von meinen Hunden, hatte aber immer auch Katzen. Pussy kam jung unter ein Auto und überlebte knapp im Tierspital Züri. Nachher schlief sie jahrelang auf mir den Mittagsschlaf. Sie kam mit uns spazieren und wenn ich rief, kam sie vom Wald über eine Wiese gerast vor meine Füsse. Sie wurde alt und hatte die Ehre wie meine Hunde, dass der Tierarzt für ihren Tod ins Haus kam. Sie bleibt unvergesslich.
111. Tamins. Hatte es vor Zeiten ein Restaurant und meine Rita kaufte da einst ein wunderschönes Kleid mit Bild von der Côte d’Azur drauf. Oberhalb von Tamins ein Rundweg mit fantastischer Sicht auf die Alpen. Wir entdeckten eine Bank mit Feuerstelle. Jetzt - in einer Stunde gehen wir dahin mit Tyson der Hund und Brot, Servelats, Wein, Obst, Irish Coffee und gute Laune. Und natürlich geben wir etwas nach, im Alter, und geben vor, dies sei nicht der Fall. Schlau – nicht wahr?
112. Ich wollte das beste Buch der Welt schreiben, in Wollerau oder in der kleinen Wohnung in Roquebrune oder im Rustico am Lago d’Orta oder wo auch immer. Das erste Buch «Gedanken in Turin» beurteile ich heute als einen riesigen Wurf. «PLADESNIEKANT» ist bestimmt ein Highlight und «Erkennen der Welt» und «Maximen und Reflektionen» je ein Wunder. «John Demaster» wohl der beste Roman der je geschrieben wurde und die 600 Kritiken in «Philosophie der Realität – Alltag des Wahns» eben ein Wahnsinn. Sogar "GOTT" wird unterschätzt. Dass dies noch keine Sau erkannte, spricht nicht gegen mich, sondern allein gegen die gewaltige Dummheit aller Medien und Kritiker – sie sollen alle bald verrecken – und sie werden verrecken - bald.
113. Die Zeit in der Dialyse geht ewig langsam vorbei. Deshalb habe ich immer handschriftlich vorbereitete Texte, die ich am Laptop mit einem Finger ins Reine schreiben kann und da verfliegen die Stunden im Fluge. Das Problem besteht darin, dass Hunderte von Kurztexten entstehen, die ich im BLOG versorgen kann und an Medien versenden. Aber eigentlich ist es nur eine Verlegenheitslösung. Die Zukunft wird es zeigen.
114. Es war in Genf und ich etwa 23, auf Vorbereitung zum Diplom in franz. Sprache. Mir fiel ein Typ mit Namen Viktor auf und wir wurden Freunde fürs Leben und hatten etwa 20 Freunde. Man nannte ihn überall Vik. Er wurde Sekretär beim berühmten Dr. Scotoni und dann gründete er eine Immobilienfirma mit Millionen und kam in Besitz einer Villa über Brissago, wo ich und Rita samt Hund eingeladen waren. Irgendwann macht er Konkurs als die Zinsen ins Unermessliche stiegen und dann erfuhr er, dass er an Krebs sterben würde und machte eine gewaltige Abschiedsparty mit etwa 50 Personen. Und dies war das Letzte was ich von Vik noch sah. Seine Frau war wirklich eine sehr dumme Kuh.
115. Das Leben besteht auch aus den Wohnorten wo ich mit Eltern, allein, mit Familie oder mit Rita und Hunden und Katzen der Reihe nach wohnte: Zürich – Schümberg über Elgg – Zürich – La Chaux-de-Fonds – Sion – Genf – Bournemouth – Genf - Zürich-Schwamendingen – Pfäffikon SZ – St. Moritz Bad – Wollerau – Roquebrune sur Monaco – Ronco Sopra Lago d’Orta – Wangs. Jeweils zwischen Wochen und beinahe 20 Jahren.
116. Teil meiner Ferienorte und Wohnorte - fortlaufend:
Zürich - Schümberg ob Hofstetten bei Elgg - wieder Zürich - Vouvry - Vevey - Lac de Taney - La Chaux de Fonds - Neuchâtel - RS in Sion - Genève - Annecy - Savoyen - Lac de Joux etc. - Lugano und Ascona - alle Skigebiete der Schweiz, Hoch Ybrig, Flums, Braunwald, Pizol, Brunegg - Genua - Riviera - Alassio - Paris - Bournemouth - Südengland - London - Le Havre - Trouville - Gandria - Gardasee - Venedig - Normandie - Paris mit Muttern - München - Madrid - Brüssel - Düsseldorf - Mallorca San Jordi und Palma - Escala über Barcelona - Normandie - Korfu - Wien - Camping Cap Ferret bei Arcachon sowie an der Kroatische Küste bei Split - Hamburg und Dänemark - Hong Kong - Thailand (Bangkok und Pattaya) - Philippinen (Manila und Zamboanga) - Singapore - Sri Lanka - Colombo - Kandy - Florenz - Siena - Pisa - Schruns / Tschagguns - Insel Kos - St. Moritz, Poschiavo, ganzes Oberengadin - Tessin Bedigliora im Malcantone - Route Napoleon inkl. Grasse, Cannes und Monaco - Camargue - Avignon - Aix en Provence - Marseille - Tour Lilly, alle Städte Süd-Deutschlands (Burgen, Seen, Tübingen, Stuttgart, Würzburg, Ulm) - Portugar Pousada (Lissabon-Marvao-Estremoz-Algarve) - Le Prese - Massa Maritima - Salzburg - Elsass Kanäle - Canal du Midi (Carcassonne) - Valençay - Châtillon sur Indre - Tours - Fahrt nach Rügen 1991 (Tübingen-Potsdam-Stralsund) - Andalusien Paradores (Granada-Cordoba-Jaën) - Merano - Castelrotto - Sta Maria - Prag - Budapest - Wien - Monaco - Nizza - Menton - Côte d'Azur - Piemont - Lago Maggiore - Lago d'Orta - Ronco - Intra - Pallanza - Domodossola - Centovalli - Triest - Istrien in Kroatien - Bellagio - San Remo - Sargans - Bad Ragaz - Chur - Bodensee - Novara - Vercelli - Biella - Varallo - Mottarone - Stresa - Mailand - Soriso - Pettenasco – Tamins - Schaan FL.
Würde ich zu jeder Destination eine Geschichte erzählen, würde ein Bericht von 1000 Seiten entstehen….
117. Diese Listen sind die erfreulichen Aspekte meines Lebens. Aber es gab Orte und Ereignisse, die beinahe in den Tod führten mit Beinahe-Ertrinken, schwere Unfälle mit dem Rad und Ski, Autounfälle knapp am Tod vorbei, schwerste Operation an der Pankreas mit Arterienverletzung, Magengeschwür mit hohem Blutverlust und Gewicht noch 40 Kg, Dialyse in Schaan seit Jahren und so fort.
118. Zu erwähnen wären auch Geschehnisse rund um meinen Beruf, Familie und Bekanntenkreis wie auch der Tod meines Bruders oder der Ex-Frau und vieler Freunde und Kollegen. Es war nicht alles Gold was glänzte. Doch man will ja die guten Seiten des Lebens erzählen. Darum hasse ich ja auch die Weiberliteratur: Alles nur Befindlichkeiten von Menschen und keine einzige Wahrheit, was Realität ist. Sie können es nicht und werden deshalb immer wieder ausgezeichnet bis zum Literatur-Nobelpreis! Während meine Literatur völlig missachtet wurde bis zum heutigen Tag!
119. Dies schreibe ich nur, um meine Denkweisen zu erklären. Ich unterscheide in der Welt: die 1. Welt – Alltag // die 2. Welt – Systeme und Philosophie // 3. Welt – Universum. Nun luden wir (ich und Rita) das alte Ehepaar Zellweger ein ins RIPA, südlich von Baveno am Lago Maggiore. Wir tranken einen Aperitif auf einem kleinen Vorplatz zum See und hatten es sauglatt und waren fröhlich. Später assen wir im Garten vor dem Restaurant und das Ehepaar wurde sehr still und schläfrig, was mich aufregte. Ich liebe es mit Menschen auf tiefem Niveau zu reden, weil ja höhere Gespräche unmöglich und unnütz sind. Dies ist nur ein Beispiel aus Tausenden, was geschieht, wenn ich «normale» Menschen treffe, es lohnt sich kaum. 99,9999 % sind leider völlig verblödet.
120. Seit etwa 50 Jahren habe ich viele Dias von Ferien und Reisen und dem Alltagsleben an diversen Wohnorten bis 2009. Später sind es Computerphotos, immer etwa 30 Bilder pro Monat, leicht zugänglich. Immer wenn ich mit Rita diese Bilder betrachte, kommt ein flaues Gefühl auf. Es ist wie Unwirklichkeit oder ein Traum. Die längst toten Hunde und Verwandten, die verblichenen Orte früher Erlebnisse und der Umstand, dass wir bald tot sind und dies alles keinen Wert und Sinn mehr macht. Und so schauen wir immer seltener in die Vergangenheit -- und die Zukunft ist so, dass die gesamte Zivilisation nach unserem Wegsterben ebenfalls kollektiv verrecken wird - bis etwa 2099. Tolle Aussichten!
121. Freundschaften und Liebschaften: Hatte ich im Atler von 20 bis 45 massenhaft – auch berufsbedingt und Sport. Aber dann begann ich ab etwa 1975 mit Schriftstellerei und von da vermeid ich jeden Kontakt mit «Freunden», die alles von mir ablehnten - wie zum Beispiel Rita, mein Haus oder vor allem meine Literatur - und so habe ich heute NULL Freunde und bin sehr zufrieden damit - während Rita mindestens 20 Freunde und Bekannte hat….
122. Neben zahlreichen Liebschaften gemäss «Sex-Geschichten eines Flegels» hatte ich einige Freundschaften. Marcel Bix zu vergessen, wäre eine Schande. Als Jugendfreund hatte ich Rolf Anselm als Freund. Dann Vik Meier in Genf, Prof. Magnenat, Otto Senn, Christian Vogel, auch Andy Senn ist zu zählen und leider auch Fredy Teuscher. Doch mit Marcel Bix hatte ich es am lustigsten. Wir trafen uns ziemlich oft in angesagten Beizen rund um Zürich und arbeiteten eng während Jahren, er als Buchhalter und ich als Revisor auf den gleichen Jobs. Wir waren ein Team etwa 15 Jahre lang. Aber wie so oft: Man wird alt, krank und das ist’s dann gewesen.
123.Blackouts haben mein Leben mehr beeinflusst als alles: Vor dem Kolloqium zum Wirtschaftsprüfer kam ich eine halbe Stunde zu spät, weil ich mich verschlafen hatte – und wurde trotzdem Bester der Schweiz. Das Blackout am Kongress meines Berufes in Lausanne führte mit zur Kündigung aus den «Big 8». Ein Blackout vor einer Drogistenversammlung führte in meine berufliche Unabhängigkeit und dass ich nie mehr öffentlich sprach. Der Umstand, niemals Reden zu halten, förderten auch meinen Hang zur Schriftlichkeit in Büchern. Ich denke, ich gewann viel Unabhängigkeit und Gleichgültigkeit, gerade weil ich nicht vor Leuten reden konnte und wollte….
124. Konkurse – ich sah Hunderte kommen: Kaum hörte ich von IOS oder Enron und Swissair und Sabena, aber auch die UBS und CS, wusste ich um den Beschiss. Warum andere Experten nie etwa ahnten, hat mit Intelligenz zu tun. Persönlich war ich involviert als Experte bei IOS, Michael Keller Leasing mit Beschiss in Gstaad, Immobiliengesellschaften zuhauf, Bull, Solina, diverse Restaurants und Bauernschaften. Ich verweise auf nachfolgende Texte bezüglich Berufsleben…….. – ein Wahnsinn.
125. Altern, was für ein Rätsel: Ich bin 85 und habe das Gefühl, erst gestern war ich doch 20 Jahre alt. England, Genf, Portugal, Wien, Sri Lanka, Hongkong etc. Alles ist präsent. Und so viele sind gestorben in meiner Zeit im Alter von 5 bis 70 Jahren, da wäre ich schon lange tot. Und überhaupt die Lebenszeit, ein Flash de rien du tout. Es lohnt kaum und selbst als VIP biste nichts. Warum lebt man überhaupt?
126. Vor vielen Jahren gründete ich mit Rita den Kaos Verlag und wir feierten diese Tat im Restaurant Degenriet und hatten es sauglatt und fühlten uns jung. Vorerst ging es darum, meine eigenen Bücher zu vertreiben, aber man verkaufte sozusagen kein Stück, es wurde zur Verwahrungsanstalt von etwa 3000 Bücher, die immer noch im Estrich liegen und ein Teil wurde von einem Deutschen abgeholt zwecks Offerte im Netz. Nun, der Durchbruch wird nie kommen und was bleibt, ist ein nutzloser Verlag – immerhin etwas.
127. Wenn man alt wird, wird man alt. Wollte in die Dialyse und der Ganghebel liess sich nicht bewegen. Plötzlich ging es. Bei der Rheinraststätte gleiches Theater - zuerst Pannendienst und dann Absage. Ging zu Nissan und hörte. «Lassen Sie jeweils den Motor an und treten auf die Bremse?....» Nach 30 Jahren Automatismus, dies alles völlig vergessen – pure Demenz.
128. Noch schlimmer die Winterzeit: Ich behauptete gegenüber Rita, man schlafe eine Stunde weniger. Es gab Krach und ich pochte auf Logik. Erst Wikipedia klärte mich auf: Man schlafe eine Stunde länger und dann sei es hell am Morgen. Ja, man wird alt – ist Rita etwa gscheiter als ich?
129. Silvesterabende sind immer sehr speziell. Wie es früher war, weiss ich nicht mehr. Aber die 20 Jahre an der Côte d’Azur waren verrückt. Immer waren wir bei Monaco am 31. Dezember bei 20 Grad und erlebten die verrücktesten Abende meines Lebens, alles erwähnt in Büchern. Heute allerdings kommt als Maximum: Lachsbrötchen und Champagner im Sprudelbad, wenn es draussen schneit - und dann früh ins Bett. Sehr kurios.
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Finsteres Getue um helle Sonne
Tausende schädigen ihre Augen aus purer Stupidität.
Was für ein Getue, wenn von Zeit zu Zeit der leere und steinige Mond zufällig vor die Sonne kommt. Einfach ein idiotisches Spektakel für Gehirnlose.
Vergleichbar mit dem Dreck von MUSK in Sachen «Weltraum» von einer Lichtsekunde, wo vor lauter Satelliten bald einmal nur noch Weltraumschrott sein wird.
Zudem ist die nächste Sonne 4,2 Lichtjahre entfernt. Die Idiotie, dass es je ET gehabt haben müsste, ist an Blödheit nicht zu übertreffen.
Woher kommt Konzentration?
Ihr Idioten: Es kommt von Konzentrationslager, eine Erfindung von Hitler und Netanjahu. Wir konzentrieren uns auf das Falsche und werden von konzentren Dingen erschlagen und dann haben wir die Traktion des Cons.
Also ist dies Ihr Ernst? Man sollte nicht ernsthaft glauben, dass Ernst so was glaubt. Der Ernst der Dinge ist eine ernste Sache und für Ernsthaftigkeit nicht geeignet, ernst zu werden. Als ich jung war und ernst, da wurde mir der Ernst der Lage so klar wie nie zuvor im Alter.
Man kann auch blöde tun und die Blödheit steigern bis sie so blöde ist, wie die Juden des Silicon Valley und KI. Die Verblödung der 99,9999 % der Mönschheit ist eine so blöde Theorie, dass die Blöden der Welt sie gar nicht verstehen können, auch wenn sie wie blöde nachdenken, was eine blöde Annahme ist.
Wie woke Weiber sind woke bis aufs Mark oder die Fotze, sie wollen Schleck das fotz und geben sich als Leimütter aus, die vögeln in der Pride hinter jedem Wagen voller Woke Sauen. Da 99 % aller Zeiten heute woke sind, heisst nicht nur, dass sie ernsthaft verblödet sind, sondern dass keine blöde Sau sie mehr kaufen will - die Medien.
Da haben wir ein ernsthaftes Problem, welches mehr problematisch ist als Challenge. Die Irrgeber dieser Menschen, sie sind auch die Trump Dümmsten, wollen mir weismachen, dass Weisheit nicht existiert, wo doch die Weisen von Zion schuld sind am Debakel der Debakelness der Mönschheit in ihrer Ernsthaftigkeit und Blödheit, was an Konzentration alles abfordert, was Sie in Ihrem blöden Hirn nicht vorfinden.
Die Vordringlichkeit, der gefundenen Blödheit der Juden, ist in ihrer Judenhaftigkeit nicht zu übertreffen, sonst treffen sie die Blöden Trump und Musk und Netanjahu und verblöden diese Massenwelt der Massen.
Eifersucht ist eine Sucht die mit Eifer sucht was Leiden schafft: Dies gilt vor für alle Huren. Je mehr Schwänze in der Fotze umso mehr Geld. Und dies erzeugt den Eifer der Süchtigen, die aus Versehen eine Fotze ihr eigen nennen. Nun kommen neben der Rauchsucht, die Drogensucht und die OPS de Lächerlichkeit und zur Trunksucht noch die Fotzensucht dazu und ein Zählrahmen von abgeschossenen Spermien für Leihmütter. Ich denke es wird eng in der Enge der Weiber, die ein Gehirn aus äusserster Enge besitzen, was das Schacksil der Weiber insgesamt sein. Es fehlt an Logik.
Ich denke, man hat begriffen die Begrifflichkeit des Unbegriffenen und aller Verblödeten – es handelt sich um meine berühmten 99,999 %.
Renée Delavie – Tel Aviv – ich bin Jude – mein Gott und Jesu
Existenz kommt per TV
Die Menschen glauben, die Existenz des kotzdummen Individuums sei von Bedeutung, wenn man am TV kommt, wie Millionen andere hirnkranke Idioten.
Oder als Filmschauspieler unter Tausenden - oder wer dumme Bücher schreibe.
Ein Wahnwitz – auch die Politik oder die Wirtschafts-«Grössen».
Man kennt sie nicht und wenn, sind alle nur dumme Arschlöcher und nichts wert.
Die Epochen kommen und gehen und damit auch ihre «Grössen» von nichts.
Noch nie war ein Mensch von Bedeutung, nie, nicht mal Gott - der gar nicht existiert.
Und was soll man halten von Plato, Shakespeare, Mozart, van Gogh, Picasso, Nietzsche oder Kant und andere «wichtige» Idioten?
Sie sind tot und eigentlich wie Einstein mit seiner Atombombe auch schon vergessen.
Und ohnehin kommt jetzt der Kollektivtod. Etwas gefördert von Trump und Netanjahu und allen ist es total egal, weil sie meinen, sie seien «Grössen»- wo nichts wie Scheisshuren und triviale Dummköpfe vorhanden sind.
Man kann diese bald 10 Milliarden mit ihrem Verkehr und ihrer Blödheit der Technik und KI fortschmeissen und hoffen, dass per 2099 keine Sau mehr leben wird, was inzwischen sehr, sehr wahrscheinlich geworden sein – Hirnamputierte.
Oder glaubt ihr tatsächlich mit diesen Schuldenbergen, kaputten Meeren und Landschafen und einem tödlichen Klimakollaps samt Wassermangel zu überleben oder gar reich zu werden an Geld, was eine illusorische Masse ist mit jüdischen Bluffbanken?
Heiliger Bimbam und Schrumpfhirne sonder Zahl – ihr seid am Ende angekommen, vor uns nur noch die Hölle des Dante.
René Delavy - August 2026
Literatur - Gab es je ein gutes Buch?
Noch nie kam ein gutes Buch in die Welt.
Alles ist Schmarren und nix wert.
Alle Weiber schreiben seit 3000 Jahren ausschliesslich Befindlichkeiten und Gefühligkeiten und einen Schmarren am anderen. Diese Bücher sind wertlos und ein Graus. Ein Hudn würde sich schämen mit diesem Niveau.
Und die Bibel? Lügen, Verschwörungen, geistiger Mist, ein Gott, der einen Menschensohn will und die Maria vögelt und dann meint, er mache sich gut am Kreuz.
Und das Alte Testament mit flacher Erde und Universum i n7 Tagen und die Rippe von Adam ist noch blöder plus das Drecksjudentum, die nach Auschwitz gehören samt die Schlange von Eva.
Und der Rest?
- Odyssee mit dem Schmarren einer blöden Reise und andere Kerle wollen seine Kotzfrau des woke vögeln.
Dann der ganze Mist von Kant und mach mir nichts, ich lieb dich auch.
Nietzsche will einen Hitler als Übermenschen und alle Philosophen machen auf Behaviourism.
Alles nur pure Scheisse.
Kein Roman kann man ernst oder paul nehmen, sie wissen nicht mal, dass diese Erde jetzt im 21. Jahrhundert am Verrecken ist, weil der Mönsch ein Gehirn aus Scheisse hat und per KI geregelt werden soll - was zum Endkrieg führen wird.
Man kann Kunst, Literatur, Politik, Technik und alles Andere auf den Abfallhaufen schmeissen und darauf kotzen.
Nur die Bücher von Delay haben die Wahrheit enthalten und wurden deshalb ignoriert – dumme Sauen ohne Hirn und Verstand.
Man soll alle Fotzen und Ärsche a la Trump und Netanjahu nach Auschwitz bringen ins Gas und wer meint, dies sie übertrieben, hat eine Hirn voller Scheisse und meint, es sei Gold.
René Delavy – August 28, 2026
Feminismus und Vergewaltigung
In einem uralten COSMOPOLITN sah ich zwei Artikel über die Frauen und ihren Vergewaltigungs-Ideen während dem Sex – sowie -
Wie Alice Schwarzer auf die Frauen einwirken will, dass sie endlich normal werden, so offenbar wie die Männer es sind….
Alles sau-glatt.
Ich sage schon längst aufgrund meiner Erfahrungen mit Frauen, dass sie alle verblödet und dumm sind, mit wenigen Ausnahmen.
Sie sehen alles wie durch einen Filter und glauben, gescheiter zu sein als Männer. Kaum sind sie in Machtpositionen, kommt ein Fehlentscheid am anderen – sie beschleunigen den Niedergang der Menschheit enorm.
Zudem sind ihre Gewaltfantasien riesig und Vergewaltigungen oft eingebildet.
Die echten Vergewaltigungen im Leben und der Ehe existieren und sind zu verurteilen – und sie werden es auch.
Der ganze Rest der Huren, die sich gegen Geld alles im Sex gefallen lassen, einfach nur Blödsinn und Dekadenz, wie ihre Liebe zu Schwulen und Lesben und der Schweinereien in der Öffentlichkeit, die zum Kotzen ist mit Leihmüttern, Spahn und Fremdsperma in ihren Drecksbäuchen voller Tattoos.
Weiber sind nicht Feministinnen, sondern nur blödsinnig und paranoid.
Aber es gibt Ausnahmen – Gott-sei-Dank.
Im Übrigen mochte ich Frauen immer, auch wenn sie noch so blöde sind und waren, Sex ist immerhin sehr befriedigend in allen Gebieten der Welt – und erfreulich, wir sehen diese Weiber die den Sex begrüssen- sogar die Huren – als Erbauung der Existenzen.
Renée Delavie – Sept. 2026
Reaktionen auf meine Bücher:
Noch nie haben Medien oder Verlage auf meine Texte oder Bücher positiv oder gar lobend gemeldet. Sogar die VerlegerIN eines Bezahlverlags sprach von "schlechten Büchern". Das späte Erwachen wird grossartig werden...
Noch schlimmer die Aussagen von "Freunden" und Verwandten:
1. "Wo Du endest mit den Büchern, würde ich beginnen...", sagte ein Idiot und Konkursit und der Blender ist heute tot. Vik war erfolgreich und dann verblödete er mit seinem hässlichen Weibe immer mehr und endete in einem Krebstod.
2. "Nach der Kassandra rufen kann jeder Idiot. Es braucht Lösungen" ein Bruder, der nie einen gescheiten Gedanken in sein Hirn brachte - ein Leben lang. Dieser Idiot wollte meine Literatur und Frau und Haus zur Sau machen und sah mich nie mehr - bis zu seinem Tod.
3. "Nicht schlecht - dein letzter Text. Aber ich empfehle dir ein Buch einer Silicon Valley Grösse." ein anderes verblendetes Arschloch. Irreblöde Freunde meinen dies immer wieder. Und saudumme Verlage und gutmeinende Idioten der Literatur.
4. Auf Skype ein Geschrei aus dem Hintergrund eines Weibes: "Der glaubt doch tatsächlich an den eigenen Mist und er sei ein Genie, der blöde Spinner". Diese Frau hatte ihre Intelligenz im Arsch und wusste es nicht.
5. Ein amerikanischer Professor: "Die Leute sind nicht dumm, sie begreifen die Gesetze" - nachdem ich nachwies, dass kein Mensch die Steuergesetze, gemacht von den "Big 6" zugunsten der Privilegierten, je kapieren wird.
6. "Immer glaubst Du mehr zu wissen als andere" - meinte ein Dummkopf mit elementarem Wissen, ohne zu begreifen was ein Wirtschaftsberater alles wissen sollte. Auch ein Kredo in meiner Dialyse - sie lernen nie dazu.
7. Ein befreundeter Rechtsanwalt zu anderen Grössen: „Fragen Sie diesen Delavy hier etwas - er weiss alles“ – auch dies ein Irrtum. Der Kerl meinte einmal, meine Frau und Literatur seien ein Scheiss. Nie mehr sah ich ihn nachher - und seine unglaublich dumme Frau.
8. Interessant meine beiden Töchter oder die Ex-Frau: Ruth wollte eigentlich nichts wissen von meiner Literatur, es war ihr egal. Die jüngere Tochter ist eine Hedonistin und nur interessiert an ihren Events und Konsum. Die ältere Tochter macht auf Anstandsbewahrung und glaubt, die Welt sei zu retten über gutes Verhalten. Meine Literatur verabscheut sie regelrecht. Also, man hat Besseres verdient.
Der Fakt, dass alle Verlage aus Deutschland und der Schweiz alle meine 20 Bücher ablehnten, zeigt entweder, dass ich ein Vollidiot bin, oder dass diese Buchmacher die letzte Scheisse der Welt sind – und das Zweite trifft völlig zu.
Die Liste kann ins Unendliche verlängert werden. Dass ich im Alltag trotzdem vor Höflichkeit förmlich strotze, ist eigentlich nicht verständlich - wenn man von 99,999 Prozenten an Arschlöchern weltweit umgeben ist....
Die einzige Person die meine Literatur schätzt, ist meine Frau Rita. Mit ihr kann ich stundenlang über Weltprobleme diskutieren und kriege enorm viel Input.
Die Dialyse kriegt einige meiner Texte, aber das Echo ist mehr als lau. Sie verstehen nicht, was diese Literatur aussagen will und werden eines Tages - wie der Rest, enorm aufwachen.
Kurioses in Beruf und Leben
Komische Erinnerungen an ein langes Berufsleben
(nicht die finale Fassung - siehe unter Literatur)
Noch vor Beginn des Beraterberufes 1964
Frisch zurück aus England befand ich mich in Genf an der Rue de Lausanne. Ich sass also vis-à-vis von einem älteren Herrn mit Glatze und er versprach mir allen Reichtum der Welt. Es war neun Uhr abends und das Haus war ein einziger Bienenschwarm. Ich sollte das Rechnungswesen auf Vordermann bringen. Ich entschied mich für eine andere Stelle in einem kleinen Treuhandbetrieb. In der Zwischenzeit vergrösserte sich der Anlagefonds an der Rue de Lausanne und entwickelte sich zu einer Kleinstadt vor den Toren Genfs mit dreitausend Mitarbeitern. Es wurden Milliarden von Franken generiert. Die Bilanzen wurden immer abstruser und viel später war mir vergönnt, als Revisionsassistent bei Arthur Andersen die Konkursmasse zu erledigen. Die IOS, das Anlagefondskonglomerat Fund of Funds, International Overseas Systems, war soeben zusammen gebrochen, mit Milliardenverlusten zu Lasten von Hunderttausenden von Anlegern. Der erste grosse Finanzskandal in Europa. Ja, ich vergass zu erwähnen, dass der glatzköpfige Herr Bernie Cornfeld hiess.
Später im Leben - soeben das Diplom als Wirtschaftsprüfer geschafft 1974
Ich nahm an einer Sitzung teil und sprach von den steuerlichen Auswirkungen eines wirren internationalen Konzepts in einem Versicherungskonzern. Alle waren sie hier der Meinung, dass die Idee ihres Chefs grossartig sein würde, diese irre Geldmaschine über viele Grenzen hinweg, Grenzen der Machbarkeit. Ich überzeugte die Gesellschaft, dass die Idee nicht durchführbar war, allein, gegen dreissig Herren mit höchster Bildung und Erfahrung. Sie waren wütend und wollten mich nie mehr sehen an einer Sitzung. Vorher hatte mich der Herr noch sehr feudal eingeladen in ein Fünfsternelokal und wollte mich überzeugen, doch sein Konzept nicht gegen ihn zu vertreten. Ich sagte ihm, dass ich diesen Wahnsinn nie und nimmer unterstützen würde, worauf er frustriert auf meine Dienste verzichtete. Der Name dieses Herrn war CEO Rolf Hüppi.
Wieder noch später im Berufsleben - Nach dem Einstieg in die Selbständigkeit 1989
Am Paradeplatz war ein Empfang angesagt. Alle lobten mich und meine Arbeit. Das hätte ich sehr gut getan. Was eigentlich? Ich hatte massenweise Finanzgesellschaften aufgelöst, die von betrügerischen französischen Steuerhinterziehern gebildet worden waren. Als die Zollkontrollen immer rigoroser wurden und man wegen einer einzigen Bilanz im Samsonite ins Gefängnis gehen musste und zudem ein Aussensteuergesetz verabschiedet wurde mit drakonischen Strafen für Steuerhinterzieher, war diese Bonanza zu Ende, und man lagerte den Steuerbetrug aus in andere Offshore-Länder.
Einer der ersten Jobs nach der Selbständigkeit 1984
"Leise, leise", sagte ich, als wir im Sitzungszimmer sassen. Der Alleinaktionär dieser Firma war vor einiger Zeit noch mein Revisionsassistent und musste dann fristlos entlassen werden, als man ihn überraschte, wie er in den Schubladen eines CEO nach Akten suchte. Da wusste ich, woher er immer die geheimsten Dinge wusste, die ich als Chef gar nicht wissen durfte. Doch nun sass ich in einem mit Wanzen und Kameras übersäten Haus. Der Chef empfing mich wie einen alten Kameraden und war stolz, eine stadtbekannte Grösse von Zürich zu sein, der mit dem Stadtpräsidenten dinierte und mit allen wichtigen Bankern. Auch ihm wollte ich bei Bilanzbetrügereien nicht zu Hand gehen und rechnete ihm vor, dass seine rudimentären Jahresrechnungen der reine Betrug seien. Wenig später trat er als Hauptsponsor am Tennisturnier von Gstaad auf und noch etwas später wurde er als Betrüger verhaftet und eingesperrt. Seine Firma: Keller Leasing AG, sein Name: Michael Keller. Zwei Jahre später war er schon wieder auf freiem Fuss und zog die ganze Genfer Aristokratie über den Tisch und verschwand dann auf Nimmerwiedersehen mit Millionen von Franken, die er diesen Patrizierherren und -damen abgeluchst hatte.
Noch in der Zeit als Direktor einer U.S. Big 8 Company 1978
Ich revidierte als Partner einer grossen amerikanischen Treuhandgesellschaft Finanzierungs-und Holding- und Leasinggesellschaften in Zug und erkannte, was Tausende von Angestellten, Beamten, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern in und um Zug so in relativen Reichtum versetzen konnte. Diese US-Firmen verschoben alle ihre Reichtümer, die sie in den USA erwirtschaftet hatten, in den steuerfreien Raum, realisierten Riesengewinne, die sie steuerfrei besonderen Empfängern ausserhalb jeder Aktionärskreise des Normalen zuwidmeten. Ein Spiel von Geben und Nehmen, in einem Staat, der auch heute noch der institutionalisierten Steuerbetrügerei zu Lasten der EU, sprich Bankgeheimnis, das Wort redet und grandios scheitern wird, trotz resp. wegen der Ahnungslosigkeit eines Gesamtbundesrates.
Eine Episode als ich während meines Jobs Nebenbeschäftigungen schaffte ca. 1980
Es klingt wie ein Märchen: Es ist abends zehn Uhr in einer Bar im Zürcher Niederdorf. Die Herren der Wirtezunft, meine Kollegen von der Geldmaschine "Immobilienmarkt" vor dem Zusammenbruch, waren aufgeräumt. Als ein unscheinbarer Mann eintrat, gekleidet wie ein Bohemien, wurde es still, innerlich standen alle stramm. Der Herr gesellte sich zu uns und war sofort der Mittelpunkt. Er erzählt unglaubliche Geschichten aus der Toskana, aus Persien, aus Ländern ohne Namen, verschlungen, alptraumhaft. Von Zeit zu Zeit verschwand er mit einem der Herren und kam nach fünf Minuten wieder zurück. Später sagte ich im "Turm", dass dieser Mann ein Betrüger sein müsse, ein Verbrecher, denn diese Sache stinke ja förmlich zum Himmel. Die anderen lachten sich halb tot ab meiner Naivität. Ein Monat später war Raphael Huber verhaftet und entlarvt als der grösste Empfänger von Bestechungsgeldern, den die Stadt Zürich je gesehen hatte.
Irgend Mal mitten drin im Berufsleben vor dem Crash
Die NZZ, alle Wirtschaftszeitungen sangen ein Hohelied auf den Newcomer, der offenbar aus einem Nichts ein milliardenschweres Unternehmen zaubern konnte. Meine Berufskollegen wischten meine Bedenken weg: Nein, dieser Herr muss ernst genommen werden, die Banken, Revisoren und Verwaltungsräte könnten niemals so dumm sein, und sich über den Tisch ziehen lassen. Ich meinte, der EKC, European Kings Club, sei ein Kindergarten, verglichen mit dieser Omni Holding. Wenig später wurde der Konkurs erklärt, Werner K. Rey konnte sich still und leise in die Bahamas absetzen und musste mit Millioneninvestitionen für Beamte wieder hergeschafft werden.
Lange vor dem realen Sturz der Swissair
Der Stolz aller Schweizer hatte vor etwa zehn Jahren soeben eine ausländische Gesellschaft gekauft, die schon lange nur noch Schulden und Verluste produziert hatte, und brachten für diese Totgeburt Milliarden auf. Dies sei der Anfang einer "Hunter"-Strategie wurde ich von der Presse belehrt. Ich sagte allen, die es nicht hören wollten, dass dies der Anfang eines Riesenkonkurses sei. Wie wahr: Etwa acht Jahre später kollabierte die Swissair unter ihren Schuldentürmen, entwerteten Aktiven und gefälschten Bilanzen, die jahrelang von Revisoren abgesegnet worden sind. Alle Theorienbolzer der höheren Wirtschaftslogik in ihren Universitäten hatten absolut nie etwas verstanden, in all den Jahren, von diesen Mechanismen in der Praxis und bildeten sich umso mehr ein, auf das Ausmass ihrer Ignoranz.
Schlussfolgerung über ein Berufsleben in einer irren Welt
Wenn immer ein Staatsbetrieb privatisiert werden sollten, jubelten alle Pragmatiker, alle Theoretiker, die NZZ und alle Scheingebildeten. Es sei doch herrlich, wenn nur noch wenige Aktionäre von der Versorgung der Menschheit mit Strom, Wasser, Bahnen usw. profitieren könnten und ihre Angestelltenschar zu Höchstleistungen zwingen könnten, mit sehr langen Stundenwochen, Burnout-Syndromen, Entlassungen zu Lasten der Allgemeinheit und schliesslich Rettungsaktionen des Staates, wenn diese Privatbetriebe kollabierten. Doch die Theoretiker des Neoliberalismus finden immer wieder Wege, die Zusammenbrüche als bedauerliche Einzelfälle zu feiern, während der grosse Rest total gut funktioniere. Wie wahr, wie dumm.
Was funktioniert eigentlich an allen privaten Fluggesellschaften, die die Welt ökologisch vernichten, die mit Billigflügen jede Logik der Betriebswirtschaft ad absurdum führen und bald alle in den Konkurs schlittern und nur noch mit Staatsgeldern überleben können? Was heisst es eigentlich, wenn Millionen von Autos mit Profit verkauft werden können? Vollbeschäftigung, Börsenwertsteigerung, höchste Boni für erfolgreiche CEO? Oder ist die Lesart richtig, dass diese Maschinen planmässig die letzten Ressourcen der Welt verbrauchen, mit ihrer blöden Mobilität nur gescheitere Beschäftigungen verhindern, und uns die Atemluft verpesten, zu Lasten aller zukünftigen Generationen? Wer versinkt hier in Fanatismus, Blindheit, Illusionen der Machbarkeit, Aufbau zukünftiger Immunschwächen, gewollte Geistesschwachheit?
Wer sich nur der theoretischen Betriebswirtschaft verschreibt, statt die Realität anerkennen zu wollen, ist für das späte Erwachen in einigen Jahren selber schuld. Die Blinden-und-Tauben wollen die wenigen Sehenden ständig aufklären, wie die Welt aussieht und welche Melodien zu hören sind. Es ist dies die Umkehrung der Werte, in einem Zeitgeistklima der totalen geistigen Verwirrung. Und dass es die vermeintlich Intelligentesten sind, die am meisten an diesem Schwungrad drehen und meinen, ihr Tun ständig relativieren zu müssen, mit den miesesten Denktricks, ist eine Beleidigung an alle Menschen, die etwas mehr im Leben gesehen haben, als Bücher des theoretischen Scheins von Machbarkeit.
Wenn die Selbstbetrüger ihre eigenen Opfer werden, dann geht dies in Ordnung. Nur leider ist es so, dass diese "Vordenker" immer dafür sorgen, dass sie von den von ihnen selbst vorangetriebenen Fehlentwicklungen verschont bleiben, während jene, die nicht über machtmässige Mittel verfügen, von System erdrückt werden. Und dabei bemerken die Macher noch nicht einmal das Ausmass ihrer Schuld.
Das Aufwachen wird für sie schmerzlich sein. Nur wer sehr viel weiss, kann den Schock des Tatsächlichen noch verkraften. Dies ist die letzte Gerechtigkeit, die es noch gibt: Dass die Irrenden an ihren Irrtümern am Schluss noch am meisten zu leiden haben und daran ersticken werden.
geschrieben so ca. 2004
Begegnungen
Zufälligkeiten der Weltgeschichte
Wem ich im Leben begegnet bin
Es ist ein Wunder, wie oft ich bedeutenden Personen ganz zufällig begegnet bin. Ich kann mich nicht mehr an alle erinnern, aber einige möchte ich erwähnen:
Eigentlich bin ich bei einem Skiausflug seiner Sekretärin begegnet und wollte ein Techtelmechtel mit ihr beginnen. Doch wir zerstritten uns über die Bedeutung von Max Frisch auf einem Spazier und nach einem RV war es zu Ende. Frisch hat mir später ein Manuskript mit Schimpf und Schande aus seiner Stadelhofer Wohnung zurückgesendet. Später beguckte ich mit Freundin sein zu Hause im Onsernone Tal.
Friedrich Dürrenmatt
Ich ging mit kleinem Hund Clochy und Freundin bei Vättis im Sarganserland an einem See spazieren. Da kam ein älteres Ehepaar auf uns zu und wir sprachen einige Worte. Es war Dürrenmatt mit seiner Frau Charlotte Kerr. Ich bereute ein Leben lang, nicht mit ihm mehr gesprochen zu haben, erkannte später aber bald, dass dies ihn nicht interessiert hätte – es wäre eine Enttäuschung geworden....
Sibylle Berg
Bei einer Velotour in Pallanza am Lago Maggiore im Sommer 2019 erkannte ich die gute Berg bei einem Spazier. Ich und Rita hielten an und redeten ein par Sätze mit ihr wegen ihrem neuen Buch GRM - Brainfuck. Das wars dann schon. Doch noch dies: Einmal schickte ich ihr eines meiner Bücher – und sie sandte mir eine sehr nette Karte mit ihrem Bild drauf. Ein RV wäre interessant geworden.
Dem Ehepaar welches Hitler betreute im Obersalzberg
Bei der Prüfung der Firma und Betreuung eines Paars, welches Parfums und Sonnencrème produzierten, wurden wir privat eingeladen und da erfuhren wir, dass dieses Ehepaar den Hitler und sein Gefolge während Jahren im Obersalzberg betreuten und nie begriffen, wer Hitler war und Goebbels, Himmler, Göring etc. und vom Zweiten Weltkrieg hatten sie keine Ahnung. Wir sahen Photos vom Ort und später in einer Serie über Hitler erkannte ich seine Visage im Hintergrund im Obersalzberg.
Der Armeechef
Ich wollte als Rekrut zu den Romands und war sodann einziger Deutschschweizer bei ihnen. Während einer Übung mit Kanonen stand eines Tages der Chef der Armee vor mir, ich meldete mein Geschütz. Er fragte den erfrorenen Typen nach seinem Beruf und liess mich sofort ins Büro versetzen. Trotzdem war ich einer der Besten der ganzen RS bei der späteren Richterprüfung der Artillerie.
Karl Popper in Zürich
Gross wurde der Philosoph angesagt und im Kongresshaus mit etwa 1000 Leuten, die euphorisch klatschten, wollte uns Popper den Sinn des Neoliberalismus beibringen. Ich erkannte die sich anbahnende Weltkatastrophe und laut fluchend verliess ich den Saal. In der Pause hatte ich mein «ORAKEL 2099» auf allen Tischen verteilt, was alle in den Kübel warfen. Es ist heute noch keiner Seele klar, dass die Privatisierung und Deregulierung ohne Staatskontrollen, in den absoluten CRASH der Weltwirtschaft führen wird – mit totaler Garantie von Delavy!
Waldsterben und das Swiss Parlament
Um das Jahr 1980 schrieb ich das «ORAKEL 2099» und wollte dies zusammen mit meiner Tochter vor der Session über das Waldsterben in Bern an die Parlamentarier abgeben. Es war das einzige Mal, dass eine meine Töchter begriff, um was es geht in meiner Literatur. Die National- und Ständeräte kamen daher gewackelt und wir verteilten die Broschüre, bis die Berner Polizei aufkreuzte, etwas von einer «Demonstration» schwafelte und uns wegjagte. Die andere Tochter begriff nie etwas von meinem Werk, sondern diente nur als Figur Mary in der Erzählung «Eine Reise durch ein verlorenes Empire».
Le Corbusier
Ich arbeitete in La Chaux-de-Fonds für etwa ein Jahr. Eines Tages begleitete ich den Chef der Girard-Perregaux Uhrenfabrik einige Häuser weit. Da kam uns ein alter Kerl entgegen und der Chef meinte: «Dies ist der berühmte Corbusier». Ich wusste damals noch nichts von diesem Rechtsecks-Bauer und war kaum beeindruckt. Später konnte ich nie begreifen, warum ausgerechnet der Bauhaus-Stil so schön sein sollte. Als ich später auch in Roquebrune-Cap Martin wohnte, bewunderte ich sogar seine ehemalige Bleibe und gewann eine Art von Gefühl für Tod und Vergänglichkeit.
Bernie Cornfeld der IOS
Per Zufall wollte ich mich bei IOS anheuern lassen, nachdem ich in Bournemouth englisch erlernt hatte. Es gab damals nicht mehr als etwa 50 Angestellte und es gab eine richtige Explosion in dieser Verbrecherfirma auf 5000 Mitarbeiter einige Jahre später. Ein Treuhänder überzeugte mich, eben bei ihm eine Stelle anzunehmen. Einige Jahre später konnte ich als Angestellter der Arthur Andersen den Dreck der IOS aufputzen helfen nach dem gigantischen Konkurs dieser Witzfigur von Bernie Cornfeld.
Dem Erfinder der Container
Ich arbeitete damals bei einer amerikanischen Treuhand. Wir wurden eingeladen in eine Villa über Zollikon. Zur Feier wurde ein Ledischiff bestellt, welches einen Container über den Zürisee schipperte. Beim Weggehen traf ich ein kleines Männchen, welches sich nach dem Steuerbeschiss der Firma, damals noch kein Konzern, erkundigte. Später wurde mir klar, dass ich dem Erfinder der Container und der damals noch sehr kleinen Firma dieses Typen begegnet war, bevor Millionen dieser Container und riesige Schiffe über die Weltmeere krachen würden und die Welt an den Rand des Ruins treiben müssten.
Dem Chef des Peninsula Hotels in Hong Kong
Einige Jahre durfte ich eine Holding für den Export von Milliardengeschäften im Fernen Osten in Hong Kong revidieren. Mit dem Chef gingen wir etwa ins Peninsula Hotel essen, damals das beste Hotel der Welt, wo ein Schweizer Hotelier uns persönlich empfing und uns wie Könige behandelte. Das war der Beginn einer gigantischen Ausweitung der Geschäfte mit China und Japan und der Grund, warum wir heute verrecken unter der Masse von Waren, wo schon bald alle Rohstoffe und die Luft und das Wasser fehlen wird und wir alle verrecken können.
Kurt Waldheim in Bregenz
Man erschaute von Mozart «Die Zauberflöte» auf der Seebühne. Nachher ins Luxusrestaurant auf dem Gelände. Sehr wenige Schweizer unter Österreichern. Da brandet Applaus auf und es kommt ein Bundespräsident Waldheim mit Gefolge herein. Man staunt: Die SS Grösse wird verehrt vom Volk wie ein Gott. Zum Glück haben wir Schweizer eine andere Kultur! Überhaupt diese Titel: Bei einem Gerichtsfall in Innsbruck wurde ich beinahe erschlagen von Habsburger Adligen ohne Wert und wurde selbst als Nichtsnutz betrachtet, obwohl ich mit Abstand der Gescheiteste von allen war.
Der Schah von Persien
Mein Bruder überliess mir seine Wohnung in St. Moritz Bad zwecks Schreibung der Diplomarbeit. Wie immer ging ich am frühen Morgen am See spazieren und da kam ein Mann auf mich zu, sehr freundlich und begrüsste mich. Ich konnte es kaum fassen, da spazierte doch ohne Gefolge der reichste Mann der Welt durch die Alpen und kein Schwein kümmert sich um ihn. Er war irgendwie traurig aber gefasst. Ich weiss nicht mehr – war es vor oder nach seiner Absetzung?
Den Vorgängern von Glencore
Mir war nicht klar, als wir Marc Rich ähnliche Rohstoff-Firmen in Zug betreuten, dass dies das Zentrum des Rohstoffhandels der Welt werden würde. Ich betreute auch Leasing und Finanzgesellschaften, die für Milliarden Öltanker, Flugflotten, Hollywoodfilme und Fussballmannschaften finanzierten und ein Riesengeschäft mit Leasing weltweit betreiben durften, ganz ohne jegliche Steuern leisten zu müssen. Da erkannte ich, dass die Juden eigentlich die Bankenwelt und die Rohstoffe beherrschen.
Der berühmte Scotoni
Ich traf VIK zum ersten Mal in einem Franz-Kurs in Genf. Wir wurden Freunde und er wurde später ein Immobilienmogul und Villenbesitzer in Brissago, und verlor alles im Konkurs als die Immobilienpreise ins Bodenlose sanken. Zwischendurch war er Sekretär und Mädchen für alles vom Kinokönig Scotoni. Ich half ihm die Cashflow Aufstellungen des Konzerns zu zimmern. Er erzählte mir, wie sie mit seinem Privatflugzeug nach Locarno flogen. Mit dem Pilot ging er saufen und als sie zurückkehrten, schrie der Scotoni; «Ihr Saufhaufen von Arsch-Idioten, da warte ich eine Ewigkeit, das werdet Ihr mir büssen!» - Alles sehr lustig.
Der reichste Glarner enthauptet sich selbst
Per Zufall durfte ich eine Firma im Linthtal revidieren, die Strom produzierte. Früher führte diese Familie viele Textilbetriebe mit 1000 Arbeitern. Jetzt stellten drei Personen Bluejeans-Stoff (Blue Denim) her, bevor alles stillgelegt wurde. Eines Tages landete ein Helikopter, gesteuerte von dem alten Mann direkt bei der Fabrik, doch der Typ behandelte mich sehr von oben herab und ging dann fein fressen. Drei Jahre später hörte ich, dass der Mann nach der Landung vom eigenen Helikopter enthauptet worden sei. Welch ein Schicksal für ein Typen, der in Italien eine der schönsten Villen am See besass!
Dem Vontobel Banker und Société Générale
Der ältere Herr war der Chef der Vontobel Bank und Präsident einer Rückversicherungsgesellschaft, in den USA die grösste, und wir feierten ein Jubiläum mit der höchsten Garde des Konzerns auf dem Bürgenstock. Herr Vontobel war sehr nett zu mir bei dieser Gelegenheit. Später analysierte ich seine Bank (er war längst tot) und erkannte, dass all diese Banken eigentlich schon längst pleite waren und eine Schweinerei mit Boni betrieben.
Ich betreute auch jahrelang die Sogenal am Paradeplatz zu Zürich und rettete den Sauhaufen ihrer Treuhandgesellschaft und erkannte, dass Tausende von Franzosen ihre Vermögen steuerfrei ausser Landes geschafft hatten.... 99 Prozent der Reichsten und Konzerne des Globus bescheissen mit Steuern – weltweit, wie von mir in zahllosen Texten detailliert nachgewiesen.
Professoren der UNI Zürich
Die Professoren der UNI Zürich bestaunten während der Prüfung zum Wirtschaftsprüfer meine Kenntnisse und einer meinte: «Sie sind der Einzige, der es überhaupt verdient, dieses Diplom zu erhalten». Ich wurde zu meinem riesigen Erstaunen dann Bester meines Landes bei dieser Ausmarchung. Sie hatten völlig recht: Nie im Leben begegnete ich Leute, die auch nur einen Hauch von Ahnung hatten von «Highest Accounting». Ich musste sogar einen Streitfall schlichten an der Prüfung, weil diese hohen Herren von normalem Accounting und Taxes keine Ahnung hatten…
Begründer der Bellevue Bank
Es sah nach nichts aus, ein Auftrag für Büroräume. Ich fand die Räume über dem Bellevue bei Züri und richtete das Rechnungswesen der Bank ein. Dafür beschissen mich der Verwaltungsrat um die Provision für die Vermittlung, indem sie behaupteten, sie hätten schon vorher von diesen Räumlichkeiten gewusst. Dies ist die generelle Ethik aller Banken - ohne eine einzige Ausnahme in der Schweiz...
Den wichtigsten Vertretern der «BIG 6»
Arbeitend für Arthur Andersen, Coopers & Lybrand und als Partner bei Touche Ross, war ich involviert bei 3 der damaligen «Big 8»... und dabei hatte ich sehr oft Kontakt mit den obersten Leuten dieser Organisationen des Grauens, unfähige Auditors, Accountants und Steuerbetrüger für alle Milliardäre und Konzerne und Banken der Welt. wovon sie am Schluss 99 Prozente dieser dreckigen Gesellschaften betreuten.
Der Rebellen in den Philippinen
Immer nach den Revisionen in Hong Kong, wollte ich eine Woche Ferien anhängen in Singapore, Thailand oder eben den Philippinen. In Zamboanga hatte ich einen Taxidriver, der sich als Student und Führer einer Rebellentruppe gegen die Zentralregierung in Manila entpuppte. Ich hatte eine sehr schöne Zeit mit ihm im Süden seines Landes, wir badeten, soffen und mampften in den besten Restaurants auf meine Kosten. Hoffentlich lebt der Junge noch.
Der Silberkönig des Weltbetruges
Er fuhr vor mit Rolls Royce, direkt auf den Gehsteig vor der Revisionsgesellschaft, mit einer wunderschönen Frau, und wollte von uns Atteste. Alle Idioten in den USA unserer Firma und auch meine Chefs damals fielen auf das Theater rein. Ich allein war nicht einverstanden, diesem Idioten ein Testat auszustellen. Er verschwand aus Zürich ohne seine riesige Hotelrechnung zu bezahlen und später wollte die CIA, eine anmassende Gans dieser ORG, mich über die Grenze nach Deutschland zwecks Verhörs lotsen, nachdem ein Milliardenkonkurs einen riesigen Schaden verursacht hatte. Ich war der Einzige – wie immer – der den Betrüger sofort durchschaut hatte und seine idiotische Bilanz - innerhalb von Sekunden...
Der CEO Crack aus den USA
Jahrelang revidierte ich Konzerne aller Art in der Schweiz und die CEO waren seriöse Typen und das Rechnungswesen in Ordnung. Nach etwa 1985 kam eine neoliberale Welt des Friedman und Popper über die Welt. Als ich in einem Konzern der Pharmacie zum wiederholten Mal meine Revision machen wollte, hiess es, sie hätten einen CEO aus Amerika, ein wahres Genie. Im Gegensatz zu allen Vorgängern empfing er mich nicht. Doch eines Tages kam eine Welle von Idioten auf mich zu, an der Spitze ein schwadronierendes Arschloch, der neue CEO, und der ganze beschissene Gestank der USA und ihrem Judentum drang in mich ein. Ich lehnte es ab, je wieder in dieser Firma zu arbeiten, der Schock war einfach zu gross. Und so würde es in Zukunft mit allen CEO und Banker der Welt sein: So WEF Schwab mässig, wie mit diesem riesigen US Arschloch.
Mafia Boss in Bukarest
Nach dem Crash der Sowjetunion ging die Goldsuche im Osten los. Zahlreiche Idioten aus der Schweiz wollten alles aufkaufen in Ex-DDR, Rumänien, Ungarn etc. Dafür war ich hier mit einem Züricher Rechtsanwalt und der Rumän-Banker, ein Betrüger, wollte uns zu allem Blödsinn überreden. Nur ich war dagegen. Wir wurden in einen seiner Clubs eingeladen und ein riesiger Kerl sagte zu mir: «Wenn Du einen Idioten ermorden willst, dann schreib uns, wir erledigen das billig...» - Schöne Neue Welt!
Die Schöne und das Biest
Sie war eine Blenderin in einer Bank und ich Berater daselbst. Irgendwann waren wir beide besoffen bei einem Empfang und sie wollte eigentlich Sex. Ich war zu blöde um es zu begreifen. Wenig später war sie eine Berühmtheit am TV der Suisse Romande und telefonierte sogar noch einmal aus Genf. Aber da war es zu spät für ein Abenteuer...
Die Sexbombe der Schweiz
Sie strahlte als Sexsymbol in allen Trams und von allen Plakatwänden für eine Boulevardzeitung. Ich suchte damals Kontakt zu hübschen Frauen und inserierte auf Suche nach einer «Lolita»! Ein nettes Brieflein traf ein, Telefon, RV in ihrer Wohnung, Essen in einem teuren Lokal. Es war dieses Sexsymbol! Leider wollte sie keinen Sex - und das war’s dann auch schon für mich. Nie mehr habe ich zurückgerufen, wozu auch? Zudem war ich nie erstaunt über Schönheit der Frau, glich doch meine EX der Monroe aufs Haar, was mir alle Männer bestätigten, was ich selbst aber auch nie erkannte...
Die Schönheit im «4 Jahreszeiten»
Ich war mir meiner Privilegien nie bewusst. Als Revisor einer Skifirma in München, logierte ich jedes Jahr im «4 Jahreszeiten», eine richtige Suite. Als mir langweilig war, telefonierte ich auf ein Inserat, eine wunderschöne Studentin erschien, wir frassen im besten Restaurant der Stadt und vögelten nachher etwas herum. Sie zeigte mir eine Photo von sich selbst in der Süddeutschen Zeitung und wurde später bedeutend in der Szene. Mir blieb, dass sie die reizendste Frau war, die mir je begegnete, in Sachen Sex. Das Photo habe ich immer noch.
Es giesst den Bach runter
Wirklich einer der schönsten Tage erlebte ich im geretteten Giessbach Hotel mit Balkon zum See. Wir hatten reserviert im Restaurant, als uns der Hund unter dem Flügel des Pianisten entwischte. Das ganze Restaurant mit den Berühmtheiten lachte sich halb tot, wie ich und meine Freundin nach diesem Köter fahndeten und endlich etwas Betrieb ins Geschehen brachten. Ob der anwesende Franz Weber auch lachte, weiss ich nicht.
Krach mit Trump
Irgendwann kam ich auf die Idee, lange bevor dieses Arschloch US Präsident wurde, einen bösen Text zu schreiben über Donald Trump. Eine Kopie ging auch an sein Office oder Sekretariat. Es erfolgte eine sehr böse Reaktion per E-Mail, in welchem sich der Herr sich solchen Blödsinn verbat und mit einer Klage drohte. Niemals wäre ich bei dieser Gelegenheit auf die Idee gekommen, dass dieser höchst debile Verbrecher je bedeutendster Politiker seines dummen Landes werden könnte. Im Übrigen bekam ich sehr viele Reaktionen von VIPs, meist auf Texte die sie per E-Mail erhalten hatten.
Der berühmte Autostopper
Früher war es Mode, dass man einen Anhalter mitnahm. Später hatten alle ein Auto und diese Gewohnheit verlor sich. Eines Tages hielt ich damals an und ein sehr gescheiter Engländer stieg zu. Wir redeten einen Haufen Blech und viele Jahre später, war der Typ ein berühmter Mann in der Literaturszene. Ich dachte oft, dass ich auch als Schriftsteller berühmt sein möchte, doch dies gelang mir zu Lebzeiten nie.
Mario Cipollini und Beat Breu
Auf meinen Autotouren rund um Monaco, in der Nähe von Menton, fiel mir ein Radfahrer auf, und ich sagte zu Rita: «Der schaut aus und fährt wie Cipollini» und nach dem Überholen schrie ich: «Es IST Cipollini!» - Sofort hielt ich an und wir bewunderten wie der weltbekannte Sprinter mit dem Smartphone am Ort vor sich hertrampelte und ins Telefon schrie, ohne uns zu sehen.
Dies erinnert etwas an unseren Sprinterstar im Club, Urs Freuler. Keiner ahnte damals, dass dieser nette Kerl 100 Rennen gewinnen würde, später auch an der Tour de France.
Der Fall von Beat Breu mit seiner bösen Karriere und dem wiederholten späteren Konkurs eines Zirkus war schlimmer: Bei einem Geburtstagsfest eines Verwandten tauchte der Breu plötzlich auf. Weil ich ihn gerühmt hatte, wurde ich ihm nach seiner lustigen Cabaret-Show vorgestellt und musste einige Worte der Bewunderung sagen, wobei mir beinahe so elend war wie ihm selbst.
Überhaupt Monaco
Wegen meiner kleinen Wohnung in Roquebrune, war ich oft in Monaco, eine kleine Stadt. Ständig wurden wir auf Berühmtheiten aufmerksam, die wegen des Casinos oder der Steuerbefreiung da wohnten und auch in dicken Autos herumfuhren und sich wichtig machten. Es ist komisch in einer Stadt zu wohnen, wo Kriminelle und Bluffer sich tummeln, im Gegensatz zu vielleicht Bern oder Zürich, wo eine ungeheure Normalität und Ruhe herrscht. Ein Wunder das Hinterland, wo die Natur und kleine verlassene Dörfer ein Gefühl von Vergangenheit und Ewigkeit aufkommen lassen und man sich seiner Vergänglichkeit bewusst wird.
Ein Fussball-Star
Ein Kollege benötigte mich als Berater in seiner Treuhandfirma. Eines Tages sass ein ehemaliges Genie vom Club FCZ, der Köbi Kuhn, im Büro und wurde mir vorgestellt. Er war am Boden zerstört, ein Schatten seiner selbst und im Konkurs. Später wurde er zum Symbol der ganzen Schweiz als erfolgreicher Trainer der Swiss Nationalmannschaft des Landes und erschien in allen Zeitungen bis zu seinem Tod.
Wirtschaftsanwalt verliert sein Vermögen
30 Jahre lang arbeitete ich mit ihm zusammen. Seine Villa am See mit Bootshaus war sagenhaft. Eines Tages meinte er, ich könne reich werden, wenn ich mit einer Million als Bankkredit auf meinem Haus einsteigen würde. Anlass: Die Verwaltung eines Vermögens eines Neger-Diktators durch einen Engländer, die die dumme Bande von gierigen Affen sogar ins Land einluden. Ich war auf dem Job in Züri, als der Kerl und Freund sein gesamtes Vermögen verlor innerhalb von Sekunden. Der Engländer hatte ihn und alle anderen betrogenen Idioten überzeugt, ihre Millionen-«Guthaben» an eine Bank in Wien zu überweisen. Eine Sekunde später war das Geld versickert nach Dubai und der Betrüger wurde nie mehr gesehen. Der Anwalt hat den Coup niemals verwunden und musste bis ins hohe Alter krampfen wie ein Arschloch.
Gaddafi am Ersaufen
Er war ein Mann von Welt, ein Deutscher und Olympiasieger, der Chef der Metallfirma in Zug. Gaddafi wollte alles Sahara-Wasser ans Mittelmeer transportieren und versaute die ganze Küste. Mein Mann war verantwortlich für die Umwicklung der Rohre aus der Wüste und war der edelste Mensch, dem ich je begegnet bin. Leider begann er zu zittern wegen einer schlimmen Krankheit und man verlor sich aus den Augen mit der Zeit.
Erfahrungen mit russischen Oligarchen
Kein Mensch hat eine Ahnung was es heisst, über Tausende von Millionen verfügen zu können. Aufgrund meiner Stellung bei den «Big 4» wäre ich unweigerlich mit Oligarchen in Berührung gekommen, aber nach 1990 hatte ich abgeschlossen mit diesen Accounting Idioten.
Ein saublöder Milliardär
Ich erfuhr es erst spät: Der Interessent für meine Bleibe in Wollerau sei ein schwerreicher Mann mit Firma in Zug. Als er sich bei mir umsehen wollte, spottete er über meinen Beruf, Wirtschaftsprüfer seien alles Idioten, und auch meinen Oldtimer, ein Citroen-Maserati machte er runter und meinte, seine Ferrari-Kiste sei schon 3 Millionen wert. Schliesslich kaufte er mein Land für einen hohen Preis. Seine Ehefrau entblödete sich später nicht, für einige Arbeiten noch 500 SFR zu verlangen. Es steht fest: Die dümmsten Schweine der Welt sind die Milliardäre.
Umso mehr fuhren mir die Erfahrungen in Monaco ein:
Ich ass mit Freundin und einem Architekten und dessen Frau in Eze, als ein Tisch bereitet wurde. Nach einigen Minuten kamen drei Typen mit Glatze und wunderschönen Russinnen herein und wurden ausserordentlich nett empfangen. Sie frassen die teuersten Gerichte und bestellten die teuersten Weine und taten so, als wären sie ganz allein in der Beiz, Man kam sich vor wie ein Ausgesetzter ohne Kohle, was wohl die Absicht der Affenbande war.
Zufälligerweise wieder in einem 5 Stern Restaurant auf dem Hügel in Eze unterhalb des exotischen Gartens, bestellte ich einen Tisch. Wir waren halb mit dem Arsch auf einem kleinen Balkon, und weil der Frass schlecht war, schmiss ich die Hälfte über das Geländer zu Katzen, die unten warteten, Da kam ein Russe an einen Tisch in der Nähe mit seiner Edelhure. Er wurde wie Gott persönlich betreut, sie soffen Champagner mit Entenleber und dann eine Flasche Wein, die mehrere Tausend Euro kostete. Mir grauste, ich bezahlte rasch und hatte seither einen Hass auf reiche Idioten, die niemals Steuern zu leisten hatten.
Einigen der reichsten Idioten der Erde
Es war logisch, dass ich als Mitarbeiter der «BIG 6» einfach mit den reichsten Idioten der Welt Kontakt haben würde. Aber mir war klar, wie grauenhaft die Tatsache ist, dass die Reichsten und die Konzerne zulasten aller Armen der Welt keine Steuern leisteten von 1960 bis heute – und verliess diese Drecksgesellschaft des Accountings schon um 1985.
Alle Aufsteiger zu einer Welt des Mammons und der Blödiane
Man kann nicht leben in der Schweiz, ohne in meiner Position haufenweise an Idioten und Ignoranten, die Reichen und Mächtigen der Volksdiktaturen, vorbeizukommen.
Es ist grauenvoll, wie dumm die Elite ist und natürlich auch die Masse der Idioten, die sie regieren und bescheissen.
Nur ein Wunder, wie vielen bedeutenden Personen ich begegnet bin im Laufe meiner Karriere. Nie erkannte ich deren Bedeutung im Moment, wo es geschah – zum Glück!
René Delavy- Herbst 2019